Und plötzlich hört sich die Welt für einen Moment auf zu drehen, bevor sie dir mit voller Wucht ins Gesicht schlägt 

Hallo ihr Lieben,

nun sind schon zwei Wochen vergangen, seit dem unser Maikäferchen zurück in den Himmel geflogen ist. Zwei Wochen voller Trauer, Erschütterung, Sehnsucht, aber auch zwei Wochen mit vielen Gesprächen, sehr berührender Post von Menschen, die wir garnicht kennen, von Menschen, die uns gut nachfühlen können, weil sie ähnliches erlebt haben,  aber auch von Menschen, von welchen wir niemals mit einer direkten Anteilnahme gerechnet hätten. Dafür sind wir sehr dankbar. Weiterlesen

Vorsorgeuntersuchungen und ihre Folgen. Lasst euch nicht so verunsichern, wie ich es tat.

Hallo ihr Lieben,

bald sind die ersten 3 Monate meiner dritten Schwangerschaft geschafft und sie waren lange nicht so unbeschwert, wie die meiner beiden Läuse. Vielmehr saß mir diesmal die Angst im Nacken.

Dies liegt mit Sicherheit zum Einen an den beiden sehr frühen Fehlgeburten und zum Anderen an der Inkompetenz und Sturheit meines Gynäkologen, mit welchem ich bei den Mädels eigentlich sehr gute Erfahrungen gemacht hatte (mal abgesehen von seinen Launen und seiner negativen Einstellung gegenüber Hebammen). Weiterlesen

Krankenhaus

Guten Abend zusammen,

wie ihr ja wisst,  habe ich auch diesmal im Krankenhaus entbunden.  Gerne hätte ich eine Hausgeburt erlebt, oder wäre in ein Geburtshaus gegangen,  doch durch die Vorgeschichte bei der Geburt von der großen Laus (auch damals löste sich die Plazenta nicht vollständig, gab es hohen Blutverlust) traute ich mich nicht,  denn was wäre,  wenn wieder etwas ist.

Gott sei Dank hörte ich auf mein Gefühl,  denn es wiederholte sich alles und so konnte schnell gehandelt werden.

Im Vorfeld hatte ich mir aber schon feste vorgenommen,  diesmal ambulant zu entbinden,  denn an den stationären Aufenthalt nach der Geburt von der großen Laus hatte ich ganz schlechte Erinnerungen.  Doch auch hier machte mir der nicht so optimale Geburtsverlauf einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der Komplikationen riet man mir dringend zu bleiben,  um mir ausreichend Medizin und Infusionen geben zu können und da mir klar war, dass meinen zwei kleinen Läusen mit einer schwachen Mama nicht wirklich geholfen ist, blieb ich.

Das war wohl auch die beste Entscheidung,  denn die ersten1, 5 Tage war an Aufstehen nicht zu denken, mein Kreislauf fuhr Achterbahn……Nunja,  Schnee von gestern 🙂

Diesmal war der Aufenthalt auch nicht gar so schrecklich, ich habe einfach das Beste daraus gemacht und versucht, mich zu entspannen.

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Eine nette Begegnung hatte ich am Abend, bzw. In der Nacht nach der Entbindung auch noch. Eine Hebamme, die irgendwann mal ins Zimmer schaute, blieb vor meinem Bett stehen, schaute mich an „Nicole ?!“ ähhhh ja? Stand da doch tatsächlich eine ehemalige Klassenkameradin vor mir, was für eine Freude. Plötzlich fühlte ich mich nicht mehr so allein, auch wenn ich sie nur die eine Nacht gesehen habe. Und ich dumne Nuss war zu perplex, um nach ihrer Mailadresse zu fragen 🙁 mal sehen, vll. bekomme ich irgendwo etwas herus.

Euch nen schönen Abend!

LG von Nicole

Hebammenbesuche

Hallo ihr Lieben,

seit ich kurz vor Weihnachten den positiven Schwangerschaftstest gemacht hatte,  habe ich meine Hebamme,  die mir auch schon rund um die Geburt der großen Laus mit Rat und Tat zur Seite stand mit ins Boot geholt und mir diesmal viel mehr Informationen,  Tipps und Anregungen geholt und auch das breite Spektrum ihres Könnens und Wissens in Anspruch genommen.
Als ich Anfang des Jahres so extrem mit meinem alten Asthmaleiden zu kämpfen hatte war sie es,  die mir durch Akupunktur Linderung verschaffte,  die mir gut zu redete,  mit mir ein ernstes Wörtchen redete wenn sie merkte, dass ich mich mal wieder übernahm und dafür bin ich ihr sehr dankbar.  Da war keine Frage zu blöd,  wurde über mein quirliges Naturell und das ewig laufende Mundwerk großzügig hinweg gesehen,  wurde ich genommen,  wie ich bin, konnte ich mich zeitweise einfach mal fallen lassen und einfach nur genießen.

Nach der Entbindung wurden die Besuche häufiger, wurden das Baby und ich betüddelt und umsorgt und ich konnte mein ein klein wenig eingestaubtes Babywissen wieder auffrischen. Auch als ich einmal in der Nacht sehr ratlos war war es kein Problem, sie anzurufen. Freundlich erklärte sie mir alles und war keines Falls böse wg. der gestörten Nachtruhe.

Bald werden die Besuche nicht mehr nötig sein, worüber ich schon ein klein wenig traurig bin. Natürlich muss alles mal ein Ende haben, doch tue ich mich damit immer ein wenig schwer vor allem dann, wenn ich mich wo gut aufgehoben gefühlt habe, wenn ich mal nicht stark sein musste.

Ich kann auf alle Fälle jeder von euch, die irgendwann ein Baby bekommen wird nur wärmsten ans Herz legen, sich nach einer Hebamme umzusehen. Ich habe jeden einzelnen Besuch sehr genossen und konnte sehr viel lernen!

Momentan bin ich gerade dabei, ein schönes Geschenk für sie zu organisieren. Werde es euch zeigen, sobald es fertig ist.

LG von Nicole

Mara Luna

Hallo ihr Lieben,

nun ist sie endlich auf dieser Welt angekommen,  unsere kleine Minilaus und wir sind unglaublich dankbar und glücklich,  dass sich noch so ein zauberhaftes Menschenkind uns als Eltern ausgesucht hat!

Um auch euch ein wenig an diesem Erlebnis teilhaben zu lassen,  möchte ich euch gerne berichten,  wie wir diesen Tag erlebt haben.
Für alle,  die gerne romantische Geburtsberichte lesen sei gleich vorweg gesagt,  dass es durchaus auch Passagen gab, die sich fernab  jedweder Romantik abspielten.

Der Morgen des 28.08.2013 begann wie immer. Ich weckte die Laus zur gewohnten Zeit, richtete sie für die Kita und brachte sie schließlich auch dort hin. Auf  dem Rückweg,  mit lecker Brötchen im Gepäck, traf ich eine Frau aus meinem Geburts – Vorbereitungskurs, die eigentlich mit mir  am 24 08.2013 Termin gehabt hätte. Sie schob ihre kleine Motte schon munter  im Kinderwagen durch die Gegend und erzählte mir, dass sie ihr Baby 3 Wochen eher bekommen hätte, aber alles gut verlaufen war.

Daheim angekommen,  frühstückte ich erst einmal gemütlich,  schaute dumne Serien im TV und schrieb nebenher mit Freundinnen und Kolleginnen über Facebook und WhatsApp.  Teils sehr ernst,  weil ich schon etwas Angst hatte, ob mit dem kleinen Zwerg alles gut ist,  aber teils eben auch flapsig, so von wegen, ich solle mal meinen faulen Hintern bissi vom Sofa bewegen um die Wehen in Gang zu bringen……Gegen halb 10 verspürte ich eine große Müdigkeit und beschloss,  mich noch ein wenig auszuruhen.

Ca. eine Stunde später wachte ich allerdings wieder auf und merkte,  dass etwas anders war. Irgendwie spürte ich ein leichtes Ziehen im Unterleib, dass sich ca. alle 20 Minuten wiederholte. Das waren definitiv die ersten Wehen und so entschied ich diesmal, meinen Mann gleich zu informieren,  um auf Nummer sicher zu gehen.

Während er auf der Heimfahrt war,  packte ich meine restlichen Sachen ins Köfferchen und nutzte die Zeit, um noch schnell unter die Dusche zu hüpfen und mein „Geburtsoutfit“ anzulegen, dass ich schon bei der Laus getragen hatte.

Gegen kurz nach halb 12 starteten wir dann gen Krankenhaus, noch imner guter Dinge und mit erträglichen Wehen. Irgendwie hatte ich etwas Angst,  dass alles nur ein Fehlalarm war und sie mich wieder heim schickten, doch war dem nicht so.

Als wir kurz nach 12 im Krankenhaus ankamen,  wurde ich für eine halbe Stunde ans CTG angeschlossen und gründlich untersucht.  Auch wenn die Wehen nicht sehr häufig und stark waren,  wollte nan mich dennoch da behalten,  da ja der Muttermund schon bei ca. 3 cm und sehr weich war. Also wurde mir erst einmal mein  Zimmer gezeigt, in dem sich schon eine Frau befand,  die bereits entbunden hatte. Sie hatte einigen Besuch da und irgendwie fühlte ich mich da etwas komisch,  denn meine Wehen wurden plötzlich relativ stark und ich hatte imner etwas den Anspruch,  mich vor diesen Menschen etwas zusammen zu reißen,  was aber dann gegen halb 4 definitiv nicht mehr möglich war.

Wehen alle 2- 3 Minuten, also wieder in den Kreißsaal. Hier wurde schnell klar, dass nun alles sehr schnell gehen würde, also wurde ich direkt wieder verkabelt und durfte auf der Liege platz nehmen. Da die Fruchtblase noch immer intakt war, wurde sie nun von der Hebamme geöffnet. Wie schon bei der Laus damals, war das Fruchtwasser wieder grün was bedeutet, dass das Baby im Bauch schon etwas im Stress war. Kurze Zeit später setzten auch schon heftigste Presswehen ein, diesmal war, ob der enormen Geburtsgeschwindigkeit, keine PDA mehr möglich und so erlebte ich eine ganz unverfälschte Geburt. Ich möchte nichts beschönigen, die Schmerzen waren aus der Hölle, ich glaube bisher hat man mich noch nie so fluchen gehört, aber trotzdem bin ich, im Nachhinein betrachtet froh, dass es so gekomnen war.

Um 16:06 Uhr erblickte unsere kleine Mara dann das Licht der Welt. Von einer Sekunde auf die Andere war der Schmerz verschwunden und da lag sie nun auf meinem Bauch und wir durften einander kennen lernen……..
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Bis zu dem Moment als bemerkt wurde, dass die Plazenta unvollständig war und eine immense Blutung einsetze. Ich spürte, wie es lief und lief. Plötzlich brach große Panik aus. Die Ärztin, die zwischenzeitlich mit uns allein im Kreißsaal war, brüllte sich am Telefon ein OP Team zusammen, sie tat mir richtig leid. Keiner weit und breit, nur sie, mein Mann, Mara und ich und unsagbar viel Blut. Irgendwann waren dann mal alle vollständig, mein Mann wurde mit Mara ins Nebenzimmer verfrachtet und man eröffnete mir, dass nun eine Ausschabung unter Vollnarkose gemacht werden musste. In mir drehte sich das große Gedankenkarusell. Was ist, wenn ich nicht mehr aufwache…..ich konnte mich nicht einmal von meinem Mann verabschieden…….! Dunkelheit……Stille!

Gott sei Dank ging alles gut. Irgendwann hielt ich unser kleines Lausebaby wieder in meinen Armen und konnte sie endlich anlegen. Eng an einander gekuschelt verbrachten wir nun noch einige Stunden im Kreißsaal, bis wir dann so gegen 21:30 Uhr auf unser Zimmer gebracht wurden.

Trotz des ziemlich turbulenten Starts geht es uns beiden heute, genau eine Woche später recht gut, Mara wächst und gedeiht, das Stillen klappt wieder erwarten erstaunlich gut, mein Körper läuft, trotz der 1, 5 Liter Blutverlust, zu Höchstformen auf und produziert Unmengen an Milch. Meine Hebamme ist rundum zufrieden, was mich natürlich von Tag zu Tag entspannter werden lässt.

In den nächsten Tagen lest ihr, wie es uns sonst so erging, von Babyblues, Hebammenbesuchen und großen Schwestern.

Im Übrigen danke ich euch allen noch einmal ganz ganz herzlich für eure Glückwünsche, euren Zuspruch und eure große Anteilnahme. Ich habe mich unglaublich über all eure Kommentare, Nachrichten und Geschenke gefreut. Ihr seid einfach die Besten und ich bin stolz, euch als Leser zu haben.

LG von Nicole

Heute

Hallo ihr Lieben,

der heutige Tag war rand voll gepackt mit Terminen rund um die Geburt des Lausebabys.

Zuerst kam am Morgen neine Hebamme zur Akupunktur. Während die Nadeln da so ihren Dienst taten, schauten wir gemeinsam eine Geburts-DVD an. Da ich bisher in dieser Richtung noch nicht viel gesehen habe, fand ich das schon sehr spannend und vor allem interessant, zieht man doch gerne Parallelen zu den eigenen Geburtserfahrungen.

Anschließend hatte ich dann einen Ternin zur Erstvorstellung vor der Geburt in der Klinik, in der auch schon die Laus auf die Welt gekommen ist. Es war irgendwie ein komisches, aber irgendwie auch vertrautes Gefühl wieder dort zu sein. Alte Erinnerungen, vermischt mir Aufregung vor der bevorstehenden Untersuchung, Achterbahn pur.
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Zuerst stand CTG auf dem Plan. Fast eine Stunde hing ich an den Geräten. Ständig laute Töne vom Gerät, ne
Hebamme die aufgeregt daran rum drückte puhhh. Das Lausebaby schien offenbar so aufgeregt zu sein, dass es durch seine Bewegungen ständig die Messergebnisse manipulierte. image
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Nun erfolgte noch eine gründliche Untersuchung mit Ultraschall und eine Besprechung der Befunde.
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Alles in allem war die Ärztin sehr zufrieden, wollte aber dennoch im Anschluss noch einmal ein CTG schreiben, da die Herztöne bei der ersten Messung etwas auffällig waren. Auch bei dieser Messung tanzte das Lausebaby wieder munter in meinem Bauch und das Gerät schlug wieder Alarm, doch diesmal schien alles ganz normal zu sein, also durfte ich gehen.

Daheim erwartete mich dann noch ein tolles Päckchen einer lieben Frau, die ich über Instagram kenne, die dem kleinen Tanzzwerg zwei paar entzückende Schühchen gehäkelt hatte, was für eine Freude ♥
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Sie passen sogar zufällig zu den Höschen, die Franzi und Ramona genäht haben *hach*
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Noch einmal ganz lieben Dank an euch 3 !

Nun bin ich aber ziemlich müde und werde heute früh schlafen gehen. Die Woche war schon sehr anstrengend.

Euch allen alles Gute.

Liebe Grüße von Nicole

Ängste und Gedanken

Hallo ihr Lieben,

der errechnete Entbindungstermin rückt immer näher und so langsam gehen mir so einige Gedanken durch den Kopf, die ich in der Schwangerschaft mit der Laus so nie hatte. Damals war alles noch so neu für mich und irgendwie hatte ich eine sehr große Ruhe in mir und wusste, dass einfach alles gut werden musste. Zudem hatte ich noch keine Geburt erlebt, was die ganze Situation erheblich vereinfachte.  Dieser blickte ich recht gelassen entgegen.

Nun ist aber alles anders.  Zum Einen nehme ich täglich ein anderes Wehwehchen wahr und mache mir ständig Gedanken darüber,  ob das nun schlimm ist, oder nicht und zum Anderen denke ich nun natürlich anders an die Geburt, weil ich ja nun weiß,  was mich erwarten kann. Ich muss dazu sagen,  dass die Lausegeburt nicht sonderlich schön war, die Plazenta löste sich nicht vollständig,  so dass im Anschluss eine Ausschabung erfolgen musste und mir wurde schon gesagt, dass mich das recht wahrscheinlich wieder erwartet,  nicht sonderlich erfreulich diese Aussicht.

Dann ist da noch der Gedanke an den Krankenhausaufenthalt. Wenn ich mir jetzt schon vorstelle,  die Laus ganz allein mit dem Papa zu lassen, wird es mir sehr wehmütig ums Herz. Versteht mich nicht falsch, mein Mann und die Laus sind ein tolles Team und sie werden diese Tage gut meistern,  doch werde ich meine kleine, große Laus ganz schrecklich vermissen. Ich war die letzten 3 Jahre keinen einzigen Tag von ihr getrennt und hab davor schon etwas Angst, zumal nach dieser Trennung dann alles anders sein wird. Wir sind dann 4.

Ich versuche zwar tagtäglich meine Ängste und Gefühle zu verdrängen,  doch das gelingt mir nicht immer, da ändert auch die große Vorfreude auf das Lausebaby nichts.

Richtig beruhigt werde ich wohl erst sein, wenn das Baby da- und alles gut ist und ich mein Lausetierchen wieder im Arm haben kann.

Vor dem Alltag mit zwei Kindern fürchte ich mich hingegen so ganz und garnicht. Natürlich wird die erste Zeit anstrengend werden,  aber das gehört einfach dazu ♥

Wie dem auch sei, ich bin schon sehr gespannt darauf, was ich euch in den nächsten Wochen berichten kann.

LG von Nicole

Spekulationen

Hallo und guten Abend,

nachdem ich in den letzten Tagen doch recht lustige Aussagen gehört habe, wie man evtl. das Geschlecht des Kindes auch ohne Ultraschall erraten könnte, möchte ich, in Anlehnung an diese Theorien, auch ein wenig spekulieren 🙂

Glaubt man der Aussage, Männer mit Glatze zeugen eher Mädchen, so könnte ich leicht in Versuchung kommen, eben dies zu glauben, denn die Laus ist ja auch ein Mädel…..wobei der Papa vom Lausepapa auch ne Glatze hat hmmmmm 🙂

Heute las ich dafür auf einer Facebookseite, dass Mütter, die in der Schwangerschaft mit bösem Ausschlag zu kämpfen haben, wie ich ihn schon seit einigen Tagen auch an mir festgestellt habe, eher Jungs erwarten.

Tja, es ist alles offen und so langsam glaube ich, dass es wirklich eine Überraschung sein wird. Der Frauenarzt verplappert sich ständig mit unterschiedlichen Geschlechtern, die Schwangerschaft ist so ganz anders als bei der Laus, genau so wollte ich es ja von Anfang an. Ich wollte letztendlich im Kreißsaal erfahren, ob die Laus nun ein Schwesterchen, oder ein Brüderchen bekommt und ich freue mich, dass wir tatsächlich durchgehalten haben.

Um dem Baby diverse „Peinlichkeiten“ bei der Heimfahrt zu ersparen, habe ich auf alle Fälle Klamöttchen und Decke in neutralen Farben in mein Klinikköfferchen gepackt 🙂
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1 Leichten Sommeranzug
1 Jäckchen
Kurzarmbodies
Mützchen
Kratzschutzhandschuhe
Babydecke

Was meine Garderobe angeht, muss ich noch bissi überlegen, letztes Mal hatte ich irgendwie zu wenig und nicht bedacht, dass ich alle paar Stunden n neues Shirt brauchte, weil ich vor lauter Aufregung so dolle geschwitzt hatte 🙂

Euch nen schönen Abend und LG von

Nicole

Ein neuer Abschnitt

Hallo ihr Lieben,

ja, nun ist es tatsächlich so weit, heute war mein letzter Arbeitstag vor dem Mutterschutz und soll ich euch was sagen? Es fühlt sich irgendwie so unwirklich an. Ich bin mit den Gedanken noch bei der Arbeit, obwohl ich alles soweit abgeschlossen- und übergeben habe, fühle mich noch so garnicht als „Hausfrau und Mutter“ aber das wird schon noch werden, ich erinnere mich, dass es vor der Geburt von der Laus genau so war.

Wie wird es die nächsten Wochen weiter gehen ist nun die große Frage. Natürlich werde ich unser Heim für das Lausebaby hübsch machen, es ist doch so einiges liegen geblieben in den letzten Wochen, da werde ich ordentlich mit beschäftigt sein. Ich möchte auf alle Fälle alles so weit fertig haben, dass ich mir nach der Geburt eine kleine Auszeit ohne schlechtes Gewissen nehmen kann denn ich weiß noch, dass ich nach der Geburt von der Laus gleich wieder voll durchgestartet bin im Haushalt und mir viel zu wenig Zeit gelassen habe, mich zu regenerieren und das Baby zu genießen. Das wird mir diesmal definitiv nicht passieren.

Ansonsten werde ich in nächster Zeit viel für mich persönlich machen. Wenn die kleine Lausedame im Kindergarten ist, werde ich öfter mal ins Freibad gehen, mich einfach mal in ein Café setzen und genießen. Die Vormittage gehören dann einfach nur mir. Natürlich werde ich mir aber auch mehr Zeit für mein Herzmädel nehmen und sie noch ein wenig auf ihr Geschwisterchen vorbereiten und die letzten Wochen nur mit ihr intensiv leben. Es ist ja nicht nur für sie eine große Umstellung, nicht mehr die Einzige zu sein, auch für meinen Mann und mich wird plötzlich alles anders werden. Da lebt dann von heute auf morgen noch ein kleines Menschlein bei uns *Gänsehaut*

Natürlich habe ich mir auch sehr viele Gedanken um das Blog hier gemacht. Wie möchte ich es fortführen? Vor langer Zeit habe ich ja schon für mich entschieden, dass sich der Titel- und somit auch die Domain ändern wird, doch das werde ich erst nach der Geburt angehen, weil davon gewisse Dinge abhängen. Habe mir da schon Namen sichern lassen und werde dann entscheiden. Hier gibt es einfach keine „Alltagstipps“ mehr, folglich ist auch der Name Unsinn 🙂

Inhaltlich wird sich wohl nicht viel ändern. Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, tendiere ich schon seit geraumer Zeit eher zu persönlichen Geschichten und bin etwas von der „Testschiene“ abgekommen. Das liegt zum Einen daran, dass sich das für mich rein steuerlich nicht rechnet, weil ich ja arbeite und nun Elterngeld beziehe und zum Anderen möchte ich mich keinem Druck mehr ausliefern, etwas auf Punkt fertig bekommen zu müssen. Ich schreibe zwar gerne auch mal über Dinge die mir gefallen, aber nur weil ich das möchte und nicht, weil ich Geld damit verdienen muss, das sollen dann lieber die Berufsblogger machen, die können das ohnehin besser 🙂 Natürlich werde ich euch aber weiterhin auch mal Produkte vorstellen, aber eben nur zu einem kleinen Teil. Vielmehr werde ich euch wohl nun wieder öfter mit Geschichten rund um unsere Familie versorgen, allerdings immer nur bis zu einer gewissen Grenze. Mir ist die Privatsphäre meiner Kinder heilig, drum werdet ihr auch nur wenige Babybilder von der Minilaus zu Gesicht bekommen. Danach gilt auch, wie schon bei der Lausedame, weniger ist mehr. Ich denke ihr könnt das nachvollziehen. Ein schöner Rücken kann auch entzücken ♥

Nun freue ich mich auf eine spannende Zeit und darüber, dass ich nun wieder ein wenig mehr Zeit habe, auch für mein Blog und für euch da zu sein und hoffe, ihr habt viel Freude an meinem Geschreibsel.

LG und bis bald!

Nicole

Geburtsvorbereitungskurs

Hallo und guten Abend ihr Lieben,

wie auch während der Schwangerschaft mit der Laus, besuche ich nun wieder, so einige Wochen vor dem ET, einen Geburtsvorbereitungskurs mit dem einzigen Unterschied, dass dieser speziell für Mütter mit zwei oder mehr Kindern ist.

Meine Erfahrungen aus dem ersten Kurs bewogen mich ehrlich gesagt nicht dazu, noch einmal einen Kurs zu machen, sondern eher die Tatsache, dass diese 2 Stunden in der Woche ganz mir und dem Baby gehören würden, fernab von jeglichem Alltagsgeschehen. Die Dinge die wir da lernen sind zwar ganz interessant doch erinnere mich an die Geburt von der Laus, wo ich nicht wirklich auf die erlernten Techniken zurückgegriffen hatte. Unter der Geburt hatte ich alles vergessen und ließ mich einfach von meinem Gefühl leiten.

Was ich aber sehr spannend finde, sind die Geschichten der anderen Mütter, die sich alle mit ein paar Sätzen zu sich selbst vorgestellt hatten. Wir sind ein bunt gemischter Haufen Mädels im Alter von Anfang 20 bis ca. 42, die Meisten bekommen ihr zweites Kind bis auf eine, da ist Nr. 3 unterwegs. Viele erzählten von ihren Erfahrungen bei der ersten Geburt, von ihrem Alltag mit der zweiten Schwangerschaft und ich fand mich in einigen Beschreibungen wieder. Auch die anderen Mütter sehen, wie ich, den Kurs eher als Auszeit an, das minimiert mein schlechtes Gewissen doch gewaltig.

Nun habe ich noch vier Doppelstunden vor mir und dann geht es mit großen Schritten in Richtung Ende August zu (meinem Bauch nach zu urteilen, ist das schon in ein paar Tagen)

Wie habt ihr euren GVK erlebt, erging es euch wie mir, oder konntet ihr alles so umsetzen wie ihrs gelernt habt?

LG von Nicole