Krankenhaus

Guten Abend zusammen,

wie ihr ja wisst,  habe ich auch diesmal im Krankenhaus entbunden.  Gerne hätte ich eine Hausgeburt erlebt, oder wäre in ein Geburtshaus gegangen,  doch durch die Vorgeschichte bei der Geburt von der großen Laus (auch damals löste sich die Plazenta nicht vollständig, gab es hohen Blutverlust) traute ich mich nicht,  denn was wäre,  wenn wieder etwas ist.

Gott sei Dank hörte ich auf mein Gefühl,  denn es wiederholte sich alles und so konnte schnell gehandelt werden.

Im Vorfeld hatte ich mir aber schon feste vorgenommen,  diesmal ambulant zu entbinden,  denn an den stationären Aufenthalt nach der Geburt von der großen Laus hatte ich ganz schlechte Erinnerungen.  Doch auch hier machte mir der nicht so optimale Geburtsverlauf einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der Komplikationen riet man mir dringend zu bleiben,  um mir ausreichend Medizin und Infusionen geben zu können und da mir klar war, dass meinen zwei kleinen Läusen mit einer schwachen Mama nicht wirklich geholfen ist, blieb ich.

Das war wohl auch die beste Entscheidung,  denn die ersten1, 5 Tage war an Aufstehen nicht zu denken, mein Kreislauf fuhr Achterbahn……Nunja,  Schnee von gestern 🙂

Diesmal war der Aufenthalt auch nicht gar so schrecklich, ich habe einfach das Beste daraus gemacht und versucht, mich zu entspannen.

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Eine nette Begegnung hatte ich am Abend, bzw. In der Nacht nach der Entbindung auch noch. Eine Hebamme, die irgendwann mal ins Zimmer schaute, blieb vor meinem Bett stehen, schaute mich an „Nicole ?!“ ähhhh ja? Stand da doch tatsächlich eine ehemalige Klassenkameradin vor mir, was für eine Freude. Plötzlich fühlte ich mich nicht mehr so allein, auch wenn ich sie nur die eine Nacht gesehen habe. Und ich dumne Nuss war zu perplex, um nach ihrer Mailadresse zu fragen 🙁 mal sehen, vll. bekomme ich irgendwo etwas herus.

Euch nen schönen Abend!

LG von Nicole

Ich hol mir einen Koffer und packe ein:

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr auch diesen quälenden Gedanken: Irgend etwas ist mit dem Kind, oder dir selbst, du musst gaaaanz schnell ins Krankenhaus und stellst dort fest, dass du eigentlich nur die Kleider dabei hast, die du am Leib trägst? Seit ich ein Kind habe, ist er bei mir auf alle Fälle sehr präsent, denn ich habe nun schon öfter von Situationen gehört, in denen es ganz schnell gehen musste und dann die Not im Krankenhaus groß war, da oft auch Kinderkliniken nicht wirklich kindgerecht ausgestattet sind. Bei aller Liebe zum „stärkeren Geschlecht“, in dieser Situation sind unsere Männer doch meist sehr überfordert und wenn ich mir vorstelle, sie bekommen dann eine Liste mit Dingen, die sie für uns zu hause einpacken sollen…..am Ende fehlt mit Sicherheit die Hälfte und was dann? Nicht selten kommt es vor, dass sich die Mütter dann auf eigene Verantwortung entlassen, weil sie so mit dem Kind nicht mehr bleiben wollen /können.

Wir alle wissen, dass es sich mit den vertrauten Dingen viel besser leben lässt und einem so manche Unannehmlichkeit geringer vorkommt, wenn man Dinge um sich herum hat, die man kennt. Man stelle sich ein kahles Krankenzimmer vor, ein Kind, dass wg. evtl. Ansteckungsgefahr das Zimmer nicht verlassen darf und das für mehrere Tage. Nun könnt ihr euch sicher denken was kommt: Mamaaaaaaaaaaaa, mir ist langweilig“. Oder dein Kind ist ein schwieriger Esser und verweigert die Klinikkost, mag keinen starren Body vom KH anziehen…………..!

Damit ich NIE in eine solche Situation gerate habe ich für meine Tochter und mich ein Köfferchen gepackt, welches die wichtigsten Dinge für die ersten Tage beinhaltet:

Kind:
Bodies
Shirts
Pullover
Socken
Jogginganzug
Schlafanzug
Lätzchen
Windeln
Zahnbürste / Pasta
Popocreme
Duschgel
Bodylotion
Bücher / Kuscheltier/Spielsachen
Fleecedecke / Schaffell/Kissen
Tragetuch (meist hat man ja keinen Kinderwagen dabei)
Gläschen / Brei / Reiswaffeln

Mama:
Schlafanzug
Hose / Shirts /Pullover
Unterwäsche /Socken
Zahnbürste / Pasta
Duschgel / Haarshampoo
Sonst. Kosmetikartikel
Handtücher / Waschlappen
Kissen

Ich hoffe zwar, dass ich diesen Koffer nie brauchen werde, doch möchte ich in dieser Hinsicht nichts mehr dem Zufall überlassen. Ich habe nun schon mehrfach regelrechte Schauermärchen über diverse Kinderkliniken gehört, so dass ich wenigstens ein bisschen vorbereitet sein möchte. Sollten eure Kinder noch sehr klein sein so vergesst bitte nicht, für sie ein sogenanntes „Kindergeschirr“ parat zu haben, mit dem ihr sie evtl. im Bett fixieren könnt. Oft ist es nämlich so, dass sie in dem grauenhaften Eisengestell nicht alleine schlafen-  und viel lieber mit uns auf dem suuuper engen Elternbett kuscheln wollen, nicht auszudenken was alles passieren kann, wenn sie dort herunterfallen!!!

In diesem Sinne wünsche ich uns und unseren Kindern das Beste!!!

LG von Nicole