Wanderungen mit (Klein)kindern können sehr spannend sein

Wanderungen mit (Klein)kindern können sehr spannend sein, doch wie stelle ich das an?

Hallo ihr Lieben,

wer uns schon länger folgt weiß, dass wir sehr gerne in der Natur unterwegs sind. Dies liegt zum Einen an unserem großen Hobby Geocaching und zum Anderen daran, dass wir zu unserem eher „bewegungslosen“ Berufsalltag einen Ausgleich brauchen.

Wenn es unsere Zeit zulässt, wir endlich einmal ein Wochenende oder Urlaubstage ohne Verpflichtungen haben, planen wir gerne auch mal Routen, die den kompletten Tag ausfüllen und unsere Mädels müssen uns notgedrungen begleiten. Mittlerweile sind beide schon so groß, dass das gut machbar ist und das tolle daran ist ja, dass wir sogar Stecken wählen können, die nicht unbedingt kinderwagentauglich sind. Dies hat uns zwar schon einige Zecken eingehandelt, doch wurden wir dafür mit wundervollen Plätzen entschädigt, die wir sonst wohl niemals gefunden hätten
Unsere Läuse sind eher mäßig begeistert, wenn es mal wieder auf Wanderschaft geht, doch das kennen wir schon und haben uns entsprechend darauf eingestellt. Meist ist es nämlich so, dass wir alle dann am Ende ganz begeistert heim kommen und von daher „ignorieren“ wir das anfängliche Gemecker gerne mal

MOTIVATION UND BEGEISTERUNG IST ALLES

Eigentlich ist es ja nicht schwer, Kinder zu begeistern. Ob Wettlaufen, besondere Naturmaterialien suchen oder die Ankündigung, dass die geplante Vesperpause schon in Sicht ist reicht meist schon aus, einen großen Teil der Wegstrecke zurück zu legen. Wenn dann noch der eine oder andere Cache zu finden ist, der vielleicht auch noch gut gemacht ist und die Kinder anspricht, hat man schon fast gewonnen. Wichtig ist aber, dass man sich selbst auch ein wenig mit einbringt und zeigt, wie toll es doch draußen ist, denn diese Begeisterung färbt dann meist ab. Kinder müssen oft erst lernen, unsere Begeisterung zu begreifen und wenn wir ihnen nicht zeigen, warum wir es draußen so toll finden, wie sollen sie es dann verstehen? Seine Kinder einfach mal hinzustellen und sagen, nu bist im Wald, spiel und freu dich gefälligst, ist einfach nicht, vielmehr sollten sie animiert werden, indem wir ihnen die Freude vorleben. Besondere Färbungen des Himmels, besondere Stimmungen, kleine Schätze auf dem Waldboden…..hach es gibt so viel Schönes und wenn sie sich daran nicht erfreuen können, woran dann?

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Ich jedenfalls genieße unsere Ausflüge meist und komme gestärkt von ihnen zurück. Natürlich haben wir auch die eine oder andere Auseinandersetzung mit einander, doch hat man die auch überall im Alltag 🙂

Wie ist das bei euch? Seit ihr auch so naturverbunden wie wir, oder könnt ihr eher nichts damit anfangen? Ich muss gestehen, dass ich vor den Kindern auch nicht wirklich Gefallen am Wandern finden konnte und es lieber vorgezogen habe, meine Freizeit in der Stadt zu verbringen, doch stimmt das Sprichwort „Zeiten ändern dich“ in diesem Falle zu 100 Prozent.

LG von Nicole

Familienausflug mit Geocaching

Hallo ihr Lieben,

am Wochenende haben wir wieder einmal den Wald unsicher gemacht, was wir schon viel zu lange immer wieder verschoben hatten. Immer war etwas Anderes los, erdrückten uns die zahlreichen Aufgaben, die wir uns freiwillig- oder unfreiwillig aufgebürdet hatten, doch diesmal gab es kein Halten mehr.

Wieder erwarten, waren wir am Sonntag schon sehr früh auf der Strecke. Normalerweise wird es immer fast Mittag bis wir los kommen, doch diesmal trieb uns die Vorfreude an. Ok, die Kinder trieb wohl eher die Aussicht auf die vielen Leckerlies in unserer Tasche voran, aber egal. Wir waren auf alle Fälle zeitig dran, was uns einen entspannten Ausflug voraussagte, denn alle hatten gute Laune und es gab keinen Tumult bis alles im Auto war.

Natürlich wären es nicht meine Läuse, wenn sie nicht gleich nach der ersten Biegung eine Rast hätten machen wollen, also ergaben wir uns unsrem Schicksal und ließen die Damen sich den Bauch voll schlagen 🙂

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Der Rest der ca. 4 Kilometer langen Runde verlief ähnlich. Caches suchen und finden, Pause machen, Pause machen und…..Pause machen, aber das war ok für mich, denn ich wollte es auch etwas ruhiger angehen lassen und keinen Gewaltmarsch daraus machen.

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