Ängste und Gedanken

Hallo ihr Lieben,

der errechnete Entbindungstermin rückt immer näher und so langsam gehen mir so einige Gedanken durch den Kopf, die ich in der Schwangerschaft mit der Laus so nie hatte. Damals war alles noch so neu für mich und irgendwie hatte ich eine sehr große Ruhe in mir und wusste, dass einfach alles gut werden musste. Zudem hatte ich noch keine Geburt erlebt, was die ganze Situation erheblich vereinfachte.  Dieser blickte ich recht gelassen entgegen.

Nun ist aber alles anders.  Zum Einen nehme ich täglich ein anderes Wehwehchen wahr und mache mir ständig Gedanken darüber,  ob das nun schlimm ist, oder nicht und zum Anderen denke ich nun natürlich anders an die Geburt, weil ich ja nun weiß,  was mich erwarten kann. Ich muss dazu sagen,  dass die Lausegeburt nicht sonderlich schön war, die Plazenta löste sich nicht vollständig,  so dass im Anschluss eine Ausschabung erfolgen musste und mir wurde schon gesagt, dass mich das recht wahrscheinlich wieder erwartet,  nicht sonderlich erfreulich diese Aussicht.

Dann ist da noch der Gedanke an den Krankenhausaufenthalt. Wenn ich mir jetzt schon vorstelle,  die Laus ganz allein mit dem Papa zu lassen, wird es mir sehr wehmütig ums Herz. Versteht mich nicht falsch, mein Mann und die Laus sind ein tolles Team und sie werden diese Tage gut meistern,  doch werde ich meine kleine, große Laus ganz schrecklich vermissen. Ich war die letzten 3 Jahre keinen einzigen Tag von ihr getrennt und hab davor schon etwas Angst, zumal nach dieser Trennung dann alles anders sein wird. Wir sind dann 4.

Ich versuche zwar tagtäglich meine Ängste und Gefühle zu verdrängen,  doch das gelingt mir nicht immer, da ändert auch die große Vorfreude auf das Lausebaby nichts.

Richtig beruhigt werde ich wohl erst sein, wenn das Baby da- und alles gut ist und ich mein Lausetierchen wieder im Arm haben kann.

Vor dem Alltag mit zwei Kindern fürchte ich mich hingegen so ganz und garnicht. Natürlich wird die erste Zeit anstrengend werden,  aber das gehört einfach dazu ♥

Wie dem auch sei, ich bin schon sehr gespannt darauf, was ich euch in den nächsten Wochen berichten kann.

LG von Nicole

Spekulationen

Hallo und guten Abend,

nachdem ich in den letzten Tagen doch recht lustige Aussagen gehört habe, wie man evtl. das Geschlecht des Kindes auch ohne Ultraschall erraten könnte, möchte ich, in Anlehnung an diese Theorien, auch ein wenig spekulieren 🙂

Glaubt man der Aussage, Männer mit Glatze zeugen eher Mädchen, so könnte ich leicht in Versuchung kommen, eben dies zu glauben, denn die Laus ist ja auch ein Mädel…..wobei der Papa vom Lausepapa auch ne Glatze hat hmmmmm 🙂

Heute las ich dafür auf einer Facebookseite, dass Mütter, die in der Schwangerschaft mit bösem Ausschlag zu kämpfen haben, wie ich ihn schon seit einigen Tagen auch an mir festgestellt habe, eher Jungs erwarten.

Tja, es ist alles offen und so langsam glaube ich, dass es wirklich eine Überraschung sein wird. Der Frauenarzt verplappert sich ständig mit unterschiedlichen Geschlechtern, die Schwangerschaft ist so ganz anders als bei der Laus, genau so wollte ich es ja von Anfang an. Ich wollte letztendlich im Kreißsaal erfahren, ob die Laus nun ein Schwesterchen, oder ein Brüderchen bekommt und ich freue mich, dass wir tatsächlich durchgehalten haben.

Um dem Baby diverse „Peinlichkeiten“ bei der Heimfahrt zu ersparen, habe ich auf alle Fälle Klamöttchen und Decke in neutralen Farben in mein Klinikköfferchen gepackt 🙂
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1 Leichten Sommeranzug
1 Jäckchen
Kurzarmbodies
Mützchen
Kratzschutzhandschuhe
Babydecke

Was meine Garderobe angeht, muss ich noch bissi überlegen, letztes Mal hatte ich irgendwie zu wenig und nicht bedacht, dass ich alle paar Stunden n neues Shirt brauchte, weil ich vor lauter Aufregung so dolle geschwitzt hatte 🙂

Euch nen schönen Abend und LG von

Nicole

Ein neuer Abschnitt

Hallo ihr Lieben,

ja, nun ist es tatsächlich so weit, heute war mein letzter Arbeitstag vor dem Mutterschutz und soll ich euch was sagen? Es fühlt sich irgendwie so unwirklich an. Ich bin mit den Gedanken noch bei der Arbeit, obwohl ich alles soweit abgeschlossen- und übergeben habe, fühle mich noch so garnicht als „Hausfrau und Mutter“ aber das wird schon noch werden, ich erinnere mich, dass es vor der Geburt von der Laus genau so war.

Wie wird es die nächsten Wochen weiter gehen ist nun die große Frage. Natürlich werde ich unser Heim für das Lausebaby hübsch machen, es ist doch so einiges liegen geblieben in den letzten Wochen, da werde ich ordentlich mit beschäftigt sein. Ich möchte auf alle Fälle alles so weit fertig haben, dass ich mir nach der Geburt eine kleine Auszeit ohne schlechtes Gewissen nehmen kann denn ich weiß noch, dass ich nach der Geburt von der Laus gleich wieder voll durchgestartet bin im Haushalt und mir viel zu wenig Zeit gelassen habe, mich zu regenerieren und das Baby zu genießen. Das wird mir diesmal definitiv nicht passieren.

Ansonsten werde ich in nächster Zeit viel für mich persönlich machen. Wenn die kleine Lausedame im Kindergarten ist, werde ich öfter mal ins Freibad gehen, mich einfach mal in ein Café setzen und genießen. Die Vormittage gehören dann einfach nur mir. Natürlich werde ich mir aber auch mehr Zeit für mein Herzmädel nehmen und sie noch ein wenig auf ihr Geschwisterchen vorbereiten und die letzten Wochen nur mit ihr intensiv leben. Es ist ja nicht nur für sie eine große Umstellung, nicht mehr die Einzige zu sein, auch für meinen Mann und mich wird plötzlich alles anders werden. Da lebt dann von heute auf morgen noch ein kleines Menschlein bei uns *Gänsehaut*

Natürlich habe ich mir auch sehr viele Gedanken um das Blog hier gemacht. Wie möchte ich es fortführen? Vor langer Zeit habe ich ja schon für mich entschieden, dass sich der Titel- und somit auch die Domain ändern wird, doch das werde ich erst nach der Geburt angehen, weil davon gewisse Dinge abhängen. Habe mir da schon Namen sichern lassen und werde dann entscheiden. Hier gibt es einfach keine „Alltagstipps“ mehr, folglich ist auch der Name Unsinn 🙂

Inhaltlich wird sich wohl nicht viel ändern. Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, tendiere ich schon seit geraumer Zeit eher zu persönlichen Geschichten und bin etwas von der „Testschiene“ abgekommen. Das liegt zum Einen daran, dass sich das für mich rein steuerlich nicht rechnet, weil ich ja arbeite und nun Elterngeld beziehe und zum Anderen möchte ich mich keinem Druck mehr ausliefern, etwas auf Punkt fertig bekommen zu müssen. Ich schreibe zwar gerne auch mal über Dinge die mir gefallen, aber nur weil ich das möchte und nicht, weil ich Geld damit verdienen muss, das sollen dann lieber die Berufsblogger machen, die können das ohnehin besser 🙂 Natürlich werde ich euch aber weiterhin auch mal Produkte vorstellen, aber eben nur zu einem kleinen Teil. Vielmehr werde ich euch wohl nun wieder öfter mit Geschichten rund um unsere Familie versorgen, allerdings immer nur bis zu einer gewissen Grenze. Mir ist die Privatsphäre meiner Kinder heilig, drum werdet ihr auch nur wenige Babybilder von der Minilaus zu Gesicht bekommen. Danach gilt auch, wie schon bei der Lausedame, weniger ist mehr. Ich denke ihr könnt das nachvollziehen. Ein schöner Rücken kann auch entzücken ♥

Nun freue ich mich auf eine spannende Zeit und darüber, dass ich nun wieder ein wenig mehr Zeit habe, auch für mein Blog und für euch da zu sein und hoffe, ihr habt viel Freude an meinem Geschreibsel.

LG und bis bald!

Nicole

Gestell für die Federwiege

Guten Abend ihr Lieben,

Vor einigen Wochen haben wir für unseren freudig erwarteten kleinen Lausezwerg eine ganz besondere Anschaffung genacht, über die ich sehr glücklich bin, denn ich hatte mir das schon lange gewünscht.  Aber wie das so ist, ist für die Erstausstattung eines Babys nur ein gewisses Budget vorhanden,  so dass man, wenn dieses zur Neige geht, gewisse Abstriche machen muss, so auch wir.

Bei unserem Lausezwerg haben wir aber nun den Vorteil,  dass quasi alles schon vorhanden ist,  ausser ggf. etwas Kleidung,  falls es ein Junge wird und so habe ich mir in dieser Schwangerschaft einfach nur ein paar wenige Sahneteilchen gegönnt,  die für mich unter die Rubrik „nice to have“ fallen, wie auch das Gestell für unsere bereits vorhandene Federwiege.

Bisher hatte ich mich immer damit begnügt,  die Wiege einfach in den Türrahmen zu hängen, war aber mit dieser Lösung nie besonders glücklich,  besonders im Winter,  weil unsere Wohnung an manchen Stellen doch ein wenig zugig ist. Mit dem Gestell habe ich nun den Vorteil,  dass ich die Wiege mitten im Raum aufstellen- und somit auch die Türen schließen kann, um die kostbare Wärme nicht unnötig zu verschwenden. 

Natürlich ist das Gestell aber auch an anderen Orten gut zu gebrauchen,  wie z. B. im Garten, wo man ja nicht unbedingt Türrahmen zur Verfügung hat.
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Ich habe hier zwar nicht das Originalgestell des Herstellers der Federwiege gekauft, weil mir dieses dann doch etwas zu teuer war, doch finde ich dieses hier absolut in Ordnung und auch sehr schön anzusehen. Nun freue ich mich schon sehr auf die Geburt der Minilaus und auch darauf, dass wir die Wiege diesmal von Geburt an nutzen können ♥

LG von Nicole

Freud und Leid der Elternzeit

Hallo ihr Lieben,

mein Mutterschutz rückt immer näher und somit wird die Planung der Rückkehr nach der anschließenden Elternzeit immer konkreter, obwohl das alles noch so fern ist.

In der Schwangerschaft mit der Laus war für mich klar wie alles laufen soll, doch diesmal bin ich doch sehr verunsichert, weil einfach die Voraussetzungen andere sind und ich keinen Fehler machen möchte.
Für uns war von Anfang an klar, dass wir zwei Kinder haben wollen und auch, dass ich meine Berufstätigkeit nie ganz aufgeben werde, doch wie vereinbart man Beruf und Familie und wird gleichzeitig allen gerecht?  Welches ist der richtige Arbeitsumfang, was für Rechte als Arbeitnehmer habe ich, mit der Stundenanzahl ein wenig zu jonglieren um das richtige Maß herauszufinden,  geht das überhaupt aus wirtschaftlicher Sicht? Fragen über Fragen, die es in sich haben und die, beantwortet man sie sich falsch, fatale Folgen haben können.
Wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich momentan ein wenig überfordert und die Anspannung wächst von Tag zu Tag. Ja, sie trübt meine Freude auf die bevorstehende Geburt und das Freijahr sogar ziemlich gewaltig, ich bin einfach ein Sicherheitsmensch und möchte meine Familie gut versorgt wissen und die Verantwortung dafür nicht nur einfach neinem Mann überlassen.

Wie war das bei euren Schwangerschaften, hattet ihr diese Sorgen auch? Wo, bzw. habt ihr euch da beraten lassen? Konntet ihr den Wiedereinstieg so gestalten, wie ihr euch das vorgestellt habt?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

LG von Nicole

Geburtsvorbereitungskurs

Hallo und guten Abend ihr Lieben,

wie auch während der Schwangerschaft mit der Laus, besuche ich nun wieder, so einige Wochen vor dem ET, einen Geburtsvorbereitungskurs mit dem einzigen Unterschied, dass dieser speziell für Mütter mit zwei oder mehr Kindern ist.

Meine Erfahrungen aus dem ersten Kurs bewogen mich ehrlich gesagt nicht dazu, noch einmal einen Kurs zu machen, sondern eher die Tatsache, dass diese 2 Stunden in der Woche ganz mir und dem Baby gehören würden, fernab von jeglichem Alltagsgeschehen. Die Dinge die wir da lernen sind zwar ganz interessant doch erinnere mich an die Geburt von der Laus, wo ich nicht wirklich auf die erlernten Techniken zurückgegriffen hatte. Unter der Geburt hatte ich alles vergessen und ließ mich einfach von meinem Gefühl leiten.

Was ich aber sehr spannend finde, sind die Geschichten der anderen Mütter, die sich alle mit ein paar Sätzen zu sich selbst vorgestellt hatten. Wir sind ein bunt gemischter Haufen Mädels im Alter von Anfang 20 bis ca. 42, die Meisten bekommen ihr zweites Kind bis auf eine, da ist Nr. 3 unterwegs. Viele erzählten von ihren Erfahrungen bei der ersten Geburt, von ihrem Alltag mit der zweiten Schwangerschaft und ich fand mich in einigen Beschreibungen wieder. Auch die anderen Mütter sehen, wie ich, den Kurs eher als Auszeit an, das minimiert mein schlechtes Gewissen doch gewaltig.

Nun habe ich noch vier Doppelstunden vor mir und dann geht es mit großen Schritten in Richtung Ende August zu (meinem Bauch nach zu urteilen, ist das schon in ein paar Tagen)

Wie habt ihr euren GVK erlebt, erging es euch wie mir, oder konntet ihr alles so umsetzen wie ihrs gelernt habt?

LG von Nicole

Vorbereitung auf den Sommer

Hallo ihr Lieben,

meine Tage im Büro sind so langsam gezählt und ich mache mir nun des öfteren Gedanken darüber, was ich denn dann mit meiner vielen Freizeit anstellen könnte. Die Laus ist ja in ihrer Kita gut aufgehoben und so werde ich dann tatsächlich ein paar ruhige Tage nur für mich haben. Natürlich ist erst mal die Bude fürs Baby vorbereiten angesagt, Bettchen aufbauen, Klamöttchen waschen etc. doch ich habe mir ganz fest vorgenommen, sehr viel zu entspannen, mich nicht stressen zu lassen und vor allem auch viel ins Freie zu gehen um viel frische Luft abzubekommen. Nach all den tristen Wintermonaten und dem bisher nur durchwachsenen Frühling hat das mein kleines Bauchzwergchen auch bitter nötig.

Haltet mich für verrückt, aber ich habe mir tatsächlich eine „Wohlgefühl-Entspannungs-To-Do-Liste“ geschrieben und werde versuchen, diese ganz gewissenhaft abzuarbeiten. Glaubt ihr nicht? Dann schaut mal her:

In meinen 9 Wochen vor der Entbindung werde ich

– mich, nachdem die Laus in der Kita ist, noch einmal für ein oder zwei Stündchen aufs Ohr hauen
– Jeden Tag gemütlich, ganz bewusst und gesund frühstücken
– Auch mal alle 5 fe gerade sein lassen und sinnlos Zeit vor dem Fernseher verbringen
– Nur dann Besuch empfangen, wenn ich wirklich Lust drauf habe
– Mit der Laus nach dem Kindi Eis essen gehen 😀
– Mir ein paar nette Klamöttchen für nach der Schwangerschaft zulegen (besonders hat es mir in diesem Jahr die Bademode von Esprit angetan)
– Noch ein wenig fürs Zwergchen shoppen
– Mir schöne Dinge für den kurz nach dem ET anstehenden 3. Lausegeburtstag überlegen

Jeden Tag kommen neue Punkte hinzu und ich freue mich schon jetzt, jeden einzelnen Punkt genussvoll abzuarbeiten.

Nun drücke ich noch die Daumen, dass mich wenigstens der Sommer nicht im Stich lässt und mir ein paar wundervolle Wochen beschert, so dass ich gestärkt meine neuen Aufgaben als 2 fache Mama übernehmen- und noch ein paar wundervolle Reserven in den nächsten Winter mitnehmen kann.

Wie habt ihr die Zeit vor der Geburt verlebt. Wurde alles anders als geplant, oder habt ihr euch auch bewusst viel Zeit für euch genommen?

LG von Nicole

Feindiagnostik

Hallo ihr Lieben,

und heute war er auch schon, der für mich so zwiespältige Feindiagnostik-Termin. Mein Frauenarzt hatte mir zu diesem geraten, weil ich eben doch keine 20 mehr bin und er der Meinung war, dass dann wenigstens nach der Geburt nicht die größeren Überraschungen auftauchen würden.

Ich muss dazu sagen, dass ich keine der zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch genommen hatte (Fruchtwasseruntersuchung, Nackenfaltenmessung etc.) weil für uns von vorne herein feststand, dass wir dieses, unser Kind bekommen wollten, auch wenn mögliche Auffälligkeiten zu erkennen gewesen wären. Dies mag nun jeder sehen wie er möchte, doch haben wir uns ganz bewusst für diesen Weg entschieden, genau wie bei der Laus damals.

Dieser Untersuchung stimmte ich aber trotz allem zu um eben doch ein wenig vorbereitet zu sein wenn etwas ab der „Norm“ laufen würde und um möglicherweise engmaschiger kontrolliert werden zu können, sollten bestimmte Organe des Kindes nicht in Ordnung sein.

Gott sei Dank konnte der Doc keine besonderen Auffälligkeiten feststellen, was mich schon sehr erleichtert hat. In den nächsten 6 Wochen sollte der kleine Zwerg dann nur mal Anstalten machen, sich in Richtung Gebährposition zu bewegen, so wie das kleine Krümelchen jetzt liegt, wäre das nicht so günstig aber das wird, so wie damals bei der Lausedame, die ließ sich auch viel Zeit mit dem Drehen 🙂

Und hier ist es, unser zweites Lausekind, noch ganz fest eingekuschelt in Mamas Bauch ♥ Die Platte am Kopf ist aufnahmebedingt und kein Loch 🙂
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Ich bin immer noch hin und weg, das war ein richtig schöner Moment heute für mich, als ich zum ersten Mal Gesichtszüge entdecken konnte ♥
Wir wissen noch immer nicht 100 Prozent was es wird und ich habe den Arzt heute auch gebeten, es für sich zu behalten.

Euch allen einen schönen Abend,

LG von Nicole

Die ersten Vorbereitungen beginnen

Hallo ihr Lieben,

noch gut vier Monate, dann ist es soweit, wir werden den kleinen Lausezwerg in unseren Armen halten dürfen und unsere kleine Familie wird somit komplett sein.
Bis es aber soweit ist, gibt es für mich dann doch noch ein paar Dinge zu erledigen, denn ein Kind zu haben heißt nicht, dass dann alles vorbereitet wäre. Gut, kaufen muss ich nicht mehr all zu viel, die Grundausstattung ist ja komplett vorhanden und für die erste Zeit gibt es auch genügend Kleider, egal obs ein Junge oder ein Mädel wird, doch muss unsere Wohnung wieder etwas für das Küken eingerichtet werden. Die kleine Lausedame ist ja nun inzwischen so groß geworden, dass sie in ihrem eigenen Zimmer schläft, sie sitzt schon ohne Sicherung auf ihrem Hochstuhl, Türschutzgitter etc. sind auch in den Keller verbannt und der Wickeltisch ist nun auch nur noch für einen kurzen Windelwechsel eingerichtet. All die Waschläppchen, Waschwännchen etc. sind in der hintersten Ecke und auch das Stillkissen dient nur noch für gemütliches Kuscheln im Kinderzimmer, also muss ich da noch einiges tun. Irgendwann steht auch wieder die große Wäsche an, all die fein säuberlich in Kartons verpackten Babyklamöttchen müssen gesichtet und gereinigt werden…..also langweilig wird mir die nächste Zeit bestimmt nicht. Natürlich werde ich einen Großteil in meinem Urlaub und dem Mutterschutz erledigen, doch einige Dinge muss ich jetzt so langsam angehen, damit alles rechtzeitig fertig ist. Fürs Babybettchen brauche ich z. B. noch ein Nestchen, das alte von der Laus ist nicht wirklich schön, da muss ich noch jemanden finden, der das nähen würde, die Ausstattung für den Kinderwagen bin ich gerade auch am organisieren, hach es macht so viel Freude alles für das kleine Menschlein herzurichten und ich freue mich schon jetzt auf die schöne Zeit zu viert ♥

LG von Nicole

Halbzeit

Hallo ihr Lieben,

nun bin ich also schon in der Halbzeit meiner Schwangerschaft und kann es trotzdem so vom Gefühl her garnicht glauben. Die letzten Wochen war ich irgendwie mit so vielen anderen Dingen beschäftigt, dass die Schwangerschaft meist nur so nebenher lief.

Die meiste Zeit hatte ich definitiv mit meiner extremen Antriebslosikeit zu kämpfen, was ich von mir bisher noch garnicht kannte. Klar hatte ich ab und an mal faule Tage, aber so extrem war mir neu.
Am Meisten merkte ich das an meiner ziemlich ausgeprägten „Internet-Unlust“. Saß ich zuvor Stunden lang vor dem PC, schrieb Blogeinträge oder beschäftigte mit mit Facebook, so hatte ich darauf plötzlich überhaupt keine Lust mehr. Statt dessen war ich immer häufiger vor dem Fernseher zu finden, der seit der Geburt von der Laus eher ein Ausstellungsstück gewesen war. Verkehrte Welt also, in der ich mich zuerst einmal zurecht finden musste.

Die letzten zwei Wochen wurden dann leider noch von meinem nach ca. 5 – 7 Jahren wieder ausgebrochenem Asthma überschattet, welches mich doch ziemlich aus der Bahn warf. So schlecht, wie in dieser Zeit, ging es mir schon lange nicht mehr und ich war um jede ruhige Minute dankbar, in der ich mich nicht bewegen musste. Selbst die Laus in den Kindergarten zu bringen strengte mich so dermaßen an, dass ich meinen Mann bitten musste, dies für mich zu übernehmen, was er sehr gerne tat, konnte er immerhin mal einen ganz anderen Tagesabschnitt mit ihr erleben, was er als eine Bereicherung empfand.

Nun hatte ich heute also meine Halbzeituntersuchung beim Fraunarzt und dieser legte mir dringlich ans Herz, mich zumindest (als Kompromiss) teilweise von der Arbeit befreien zu lassen, da die Sauerstoffversorgung für das Baby nicht wirklich zufriedenstellend sei und ich mich desshalb viel schonen soll. Dem Zwerg geht es ansich ganz gut, liegt nur etwas eigenartig mit dem Kopf in Richtung meines Bauchnabels, aber das kann sich ja schnell wieder ändern 🙂 Leider hat dadurch auch die Qualität der Bilder etwas gelitten, aber das kennen wir ja schon.
Ultraschall 20. SSW
Nun muss ich mal mit meinem Arbeitgeber besprechen, wie die nächsten Wochen vor dem Mutterschutz aussehen werden, doch das wird schon alles. Ich verrücktes Hühnchen muss einfach etwas ruhiger werden und viele Dinge gelassener sehen, dann kommt auch mein Körper zur Ruhe.

LG von Nicole