Und plötzlich hört sich die Welt für einen Moment auf zu drehen, bevor sie dir mit voller Wucht ins Gesicht schlägt 

Hallo ihr Lieben,

nun sind schon zwei Wochen vergangen, seit dem unser Maikäferchen zurück in den Himmel geflogen ist. Zwei Wochen voller Trauer, Erschütterung, Sehnsucht, aber auch zwei Wochen mit vielen Gesprächen, sehr berührender Post von Menschen, die wir garnicht kennen, von Menschen, die uns gut nachfühlen können, weil sie ähnliches erlebt haben,  aber auch von Menschen, von welchen wir niemals mit einer direkten Anteilnahme gerechnet hätten. Dafür sind wir sehr dankbar. Weiterlesen

Vorsorgeuntersuchungen und ihre Folgen. Lasst euch nicht so verunsichern, wie ich es tat.

Hallo ihr Lieben,

bald sind die ersten 3 Monate meiner dritten Schwangerschaft geschafft und sie waren lange nicht so unbeschwert, wie die meiner beiden Läuse. Vielmehr saß mir diesmal die Angst im Nacken.

Dies liegt mit Sicherheit zum Einen an den beiden sehr frühen Fehlgeburten und zum Anderen an der Inkompetenz und Sturheit meines Gynäkologen, mit welchem ich bei den Mädels eigentlich sehr gute Erfahrungen gemacht hatte (mal abgesehen von seinen Launen und seiner negativen Einstellung gegenüber Hebammen). Weiterlesen

Aller guten Dinge sind drei, oder: Alles neu, macht der Mai!

Hallo ihr Lieben, 

sicher ahnt ihr schon, was ich euch erzählen möchte, die Überschrift lässt es ja schon vermuten, dass uns große Veränderungen ins Haus stehen und jaaaaa, Eure Vermutung ist sowas von richtig und wir freuen uns sehr, es endlich der ganzen Welt erzählen zu können: Unsere beiden Lausemädels bekommen noch ein Geschwisterchen ❤ Weiterlesen

Hebammengeschenk

Hallo ihr Lieben,

lange habe ich überlegt,  was ich denn meiner Hebamme zum Abschied schenken könnte. Ich habe das Internet durchforstet und andere Mütter befragt, doch irgendwie konnte ich mich nicht so wirklich mit einem Vorschlag anfreunden.  Irgendwann erinnerte ich mich jedoch daran, was ich ihr nach der Schwangerschaft mit der großen Laus schenken wollte und griff die Idee von damals wieder auf.
Ich hatte da an eine schöne,  bzw. praktische und robuste Umhängetasche gedacht, von der sie noch lange etwas haben würde, mit einer Storchapplikation.

Irgendwie war ich mir dann aber doch nicht so sicher, ob ihr das gefallen würde,  also sprach ich sie ganz offen an, was sie davon halten würde.  Schlussendlich einigten wir uns auf einen Schriftzug und ich freue mich nun tierisch darauf,  das Unikat nächste Woche an sie zu übergeben

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Ich finde die Tasche ist super klasse geworden.  Sie ist aus LKW Plane ganz nach meinen Wünschen angefertigt worden, lediglich  die Buchstaben mussten wir selbst herstellen.

Wie gefällt sie euch? Habt ihr eurer  Hebi auch was geschenkt und wenn ja, was?

LG von Nicole

Abschlussuntersuchung?

Hallo ihr Lieben,

heute also war die Abschlussuntersuchung zum Ende der Schwangerschaft und Geburt vom Lausebaby.  Eigentlich sollte ich schon nach 6 Wochen beim Doc vorstellig werden,  doch wie das eben so ist…

Der liebe Herr Doktor las sich zuerst einmal den Bericht vom Krankenhaus durch,  bevor die große Fragestunde nach meinem Befinden begann. Er zeigte sich überaus verwundert darüber,  dass ich überhaupt stillen kann,  wo doch nein Körper so einiges mitmachen musste (hoher Blutverlust,  Eisenmangel). Aber auch sonst war er sehr zufrieden und die anschließende Untersuchung bestätigte nur noch,  dass alles in bester Ordnung ist.

Natürlich kam dann auch die Frage,  wie denn unsere weitere Familienplanung aussieht….Jaaa, wie sieht sie denn aus, hmmm. Vor ein paar Wochen noch haben wir beide gesagt,  dass unsere Familie mit dem zweiten Kind komplett sein wird. Damals hatte ich noch meinen Kollegen belächelt der meinte,  dass bei vielen nach zwei Kindern noch ein drittes kam die ebenso dachten wie ich, doch mittlerweile kann ich nachvollziehen was er meinte. 

Unsere Denke ist schon imner die,  dass wir nur so viele Kinder haben wollen,  wie wir auch ernähren können, für die wir Platz haben,  um die wir uns kümmern können, doch wie weiß man das, was für Maßstäbe sollte man setzen?

Ihr merkt, so ganz im Klaren sind wir uns nun doch nicht. Mein Herz sagt unbedingt ja, mein Verstand hebt den Zeigefinger und warnt mich.  Mein Mann hat momentan eher die Tendenz in Richtung nein und ich kann es ihm auch nicht verübeln doch bin ich froh, dass er es auch nicht gänzlich ausgeschlossen hat.

Mir ist auf alle Fälle wichtig,  dass die Entscheidung,  wie auch immer sie ausfallen wird,  am Ende für uns Beide passt, denn ich könnte mich niemals über ein drittes Kind freuen,  wenn mein Mann damit unglücklich wäre!

Warten wir einfach mal,  was die Zukunft mit uns vorhat. In einem halben Jahr ist der nächste Termin beim Arzt, dann wird er mit Sicherheit wieder fragen 🙂

LG von Nicole

Wochenbettgeschichten – Warnung für werdende Eltern

Hallo ihr Lieben,

die nachfolgenden Zeilen basieren auf wahren Begebenheiten,  auch wenn die eine oder andere Passage evtl. etwas überspitzt formuliert ist. Sie sollen werdenden Eltern helfen, die Wochenbettzeit so stressfrei wie möglich zu gestalten,  um am Ende nicht in die totale Überforderung hinein zu geraten und im Nachhinein nur noch mit Frust an diese Zeit zu denken.

Sicherlich könnt ihr euch noch gut daran erinnern,  wie ich mir zu Beginn meines Mutterschutzes so einige Dinge vorgenommen habe. In erster Linie zählte dazu, mich zu entspannen und überwiegend Dinge zu tun, die mir Freude machen. Zudem hatte ich die Vorstellung, es die erste Zeit nach der Entbindung erst einmal ruhig angehen zu lassen, wo ich mich damals nach der Geburt von der großen Laus viel zu schnell wieder in den Alltag habe drängen lassen. Ihr erratet sicherlich, dass mir das nicht gelungen ist, sonst würde ich wohl nicht darüber schreiben.

Liest man diverse Elternratgeber, so steht da so nett formuliert: Gönnen Sie sich die erste Zeit viel Ruhe, lassen Sie Verwandte und Freunde für sie kochen und einkaufen, empfangen Sie nur so viel Besuch wie Sie möchten und genießen sie statt dessen die innige Zeit mit ihrem Kind…….Netter Vorschlag, klingt ja ganz verlockend, doch wenn man erst einmal en Detail erklären muss, was er oder sie kochen könnte, möglicherweise noch das Rezept liefern muss und evtl. noch die besten Kochtipps für ein gutes Gelingen in zigfacher Dauerschleife wiederholen muss, dann kocht man doch lieber selbst, oder bemüht den Lieferservice.

Hat man dann, unter welchen Umständen auch immer, sein Mahl verspeist und versucht nun, dem Ratgeber ein wenig zu folgen, in dem man sich ein kleines Mittagsschläfchen gönnt, klingelt garantiert das Telefon und Frau Müller (Namen von der Redaktion geändert) erkundigt sich, ob denn das Päckchen von Frau Schmidt bei uns abgegeben wurde. Diese hatte ihr nämlich erzählt, dass sie von uns noch keinen Dankesanruf erhalten hätte…Ich versichere ihr, dass alles angekommen ist und muss dann noch ein Schweigegelübde ablegen, weil Frau Schmidt ja nicht wissen darf, dass Frau Müller mal bei uns nachgefragt hat…

Wer nach diesen Aktionen noch nicht nach Dubai ausgewandert ist und es aber auch nicht geschafft hat, sich die Passage „empfangen Sie nur so viel Besuch wie Sie möchten“ zu Herzen zu nehmen, weil man quasi keine Chance hat nein zu sagen ohne Gefahr zu laufen, die böse Tochter, Freundin oder Schwiegertochter zu sein, der komnt nun in das „Vergnügen“ einer Tragikomödie, deren Protagonisten die lieben Besucher sind. Da werden beleidigt die Arme verschränkt, weil man vielleicht nicht als Erstes das Baby halten durfte, muss man sich fast entschuldigen wenn man es wagt, um eine kurze Besuchszeit zu bitten…..ich könnte Seiten füllen. Ich möchte ja nicht undankbar sein aber halllllooooo, hat sich vielleicht einmal wer ernsthaft nach meinem Befinden erkundigt nach der Geburt? Eigentlich hätte es da keiner langen Worte mehr bedurft, statt dessen durfte ich mich um das werte Befinden und Seelenheil der Anderen kümmern. Projekt „ich erhole mich im Wochenbett“ gescheitert.

Liebe werdenden Eltern, ich möchte euch ja keine Angst machen, aber überlegt euch gut, ob ihr nicht die erste Zeit nach der Geburt verreisen wollt. Euer Baby ist sicherlich auch nach zwei Wochen noch knufflig und ihr seid dann auf alle Fälle wieder soweit hergestellt, dass ihr über so manche Szene lachen könnt, ich konnte es nicht. Hallo Alltag.

Es grüßt euch mit einem Augenzwinkern

Nicole

Krankenhaus

Guten Abend zusammen,

wie ihr ja wisst,  habe ich auch diesmal im Krankenhaus entbunden.  Gerne hätte ich eine Hausgeburt erlebt, oder wäre in ein Geburtshaus gegangen,  doch durch die Vorgeschichte bei der Geburt von der großen Laus (auch damals löste sich die Plazenta nicht vollständig, gab es hohen Blutverlust) traute ich mich nicht,  denn was wäre,  wenn wieder etwas ist.

Gott sei Dank hörte ich auf mein Gefühl,  denn es wiederholte sich alles und so konnte schnell gehandelt werden.

Im Vorfeld hatte ich mir aber schon feste vorgenommen,  diesmal ambulant zu entbinden,  denn an den stationären Aufenthalt nach der Geburt von der großen Laus hatte ich ganz schlechte Erinnerungen.  Doch auch hier machte mir der nicht so optimale Geburtsverlauf einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der Komplikationen riet man mir dringend zu bleiben,  um mir ausreichend Medizin und Infusionen geben zu können und da mir klar war, dass meinen zwei kleinen Läusen mit einer schwachen Mama nicht wirklich geholfen ist, blieb ich.

Das war wohl auch die beste Entscheidung,  denn die ersten1, 5 Tage war an Aufstehen nicht zu denken, mein Kreislauf fuhr Achterbahn……Nunja,  Schnee von gestern 🙂

Diesmal war der Aufenthalt auch nicht gar so schrecklich, ich habe einfach das Beste daraus gemacht und versucht, mich zu entspannen.

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Eine nette Begegnung hatte ich am Abend, bzw. In der Nacht nach der Entbindung auch noch. Eine Hebamme, die irgendwann mal ins Zimmer schaute, blieb vor meinem Bett stehen, schaute mich an „Nicole ?!“ ähhhh ja? Stand da doch tatsächlich eine ehemalige Klassenkameradin vor mir, was für eine Freude. Plötzlich fühlte ich mich nicht mehr so allein, auch wenn ich sie nur die eine Nacht gesehen habe. Und ich dumne Nuss war zu perplex, um nach ihrer Mailadresse zu fragen 🙁 mal sehen, vll. bekomme ich irgendwo etwas herus.

Euch nen schönen Abend!

LG von Nicole

Hebammenbesuche

Hallo ihr Lieben,

seit ich kurz vor Weihnachten den positiven Schwangerschaftstest gemacht hatte,  habe ich meine Hebamme,  die mir auch schon rund um die Geburt der großen Laus mit Rat und Tat zur Seite stand mit ins Boot geholt und mir diesmal viel mehr Informationen,  Tipps und Anregungen geholt und auch das breite Spektrum ihres Könnens und Wissens in Anspruch genommen.
Als ich Anfang des Jahres so extrem mit meinem alten Asthmaleiden zu kämpfen hatte war sie es,  die mir durch Akupunktur Linderung verschaffte,  die mir gut zu redete,  mit mir ein ernstes Wörtchen redete wenn sie merkte, dass ich mich mal wieder übernahm und dafür bin ich ihr sehr dankbar.  Da war keine Frage zu blöd,  wurde über mein quirliges Naturell und das ewig laufende Mundwerk großzügig hinweg gesehen,  wurde ich genommen,  wie ich bin, konnte ich mich zeitweise einfach mal fallen lassen und einfach nur genießen.

Nach der Entbindung wurden die Besuche häufiger, wurden das Baby und ich betüddelt und umsorgt und ich konnte mein ein klein wenig eingestaubtes Babywissen wieder auffrischen. Auch als ich einmal in der Nacht sehr ratlos war war es kein Problem, sie anzurufen. Freundlich erklärte sie mir alles und war keines Falls böse wg. der gestörten Nachtruhe.

Bald werden die Besuche nicht mehr nötig sein, worüber ich schon ein klein wenig traurig bin. Natürlich muss alles mal ein Ende haben, doch tue ich mich damit immer ein wenig schwer vor allem dann, wenn ich mich wo gut aufgehoben gefühlt habe, wenn ich mal nicht stark sein musste.

Ich kann auf alle Fälle jeder von euch, die irgendwann ein Baby bekommen wird nur wärmsten ans Herz legen, sich nach einer Hebamme umzusehen. Ich habe jeden einzelnen Besuch sehr genossen und konnte sehr viel lernen!

Momentan bin ich gerade dabei, ein schönes Geschenk für sie zu organisieren. Werde es euch zeigen, sobald es fertig ist.

LG von Nicole

Mara Luna

Hallo ihr Lieben,

nun ist sie endlich auf dieser Welt angekommen,  unsere kleine Minilaus und wir sind unglaublich dankbar und glücklich,  dass sich noch so ein zauberhaftes Menschenkind uns als Eltern ausgesucht hat!

Um auch euch ein wenig an diesem Erlebnis teilhaben zu lassen,  möchte ich euch gerne berichten,  wie wir diesen Tag erlebt haben.
Für alle,  die gerne romantische Geburtsberichte lesen sei gleich vorweg gesagt,  dass es durchaus auch Passagen gab, die sich fernab  jedweder Romantik abspielten.

Der Morgen des 28.08.2013 begann wie immer. Ich weckte die Laus zur gewohnten Zeit, richtete sie für die Kita und brachte sie schließlich auch dort hin. Auf  dem Rückweg,  mit lecker Brötchen im Gepäck, traf ich eine Frau aus meinem Geburts – Vorbereitungskurs, die eigentlich mit mir  am 24 08.2013 Termin gehabt hätte. Sie schob ihre kleine Motte schon munter  im Kinderwagen durch die Gegend und erzählte mir, dass sie ihr Baby 3 Wochen eher bekommen hätte, aber alles gut verlaufen war.

Daheim angekommen,  frühstückte ich erst einmal gemütlich,  schaute dumne Serien im TV und schrieb nebenher mit Freundinnen und Kolleginnen über Facebook und WhatsApp.  Teils sehr ernst,  weil ich schon etwas Angst hatte, ob mit dem kleinen Zwerg alles gut ist,  aber teils eben auch flapsig, so von wegen, ich solle mal meinen faulen Hintern bissi vom Sofa bewegen um die Wehen in Gang zu bringen……Gegen halb 10 verspürte ich eine große Müdigkeit und beschloss,  mich noch ein wenig auszuruhen.

Ca. eine Stunde später wachte ich allerdings wieder auf und merkte,  dass etwas anders war. Irgendwie spürte ich ein leichtes Ziehen im Unterleib, dass sich ca. alle 20 Minuten wiederholte. Das waren definitiv die ersten Wehen und so entschied ich diesmal, meinen Mann gleich zu informieren,  um auf Nummer sicher zu gehen.

Während er auf der Heimfahrt war,  packte ich meine restlichen Sachen ins Köfferchen und nutzte die Zeit, um noch schnell unter die Dusche zu hüpfen und mein „Geburtsoutfit“ anzulegen, dass ich schon bei der Laus getragen hatte.

Gegen kurz nach halb 12 starteten wir dann gen Krankenhaus, noch imner guter Dinge und mit erträglichen Wehen. Irgendwie hatte ich etwas Angst,  dass alles nur ein Fehlalarm war und sie mich wieder heim schickten, doch war dem nicht so.

Als wir kurz nach 12 im Krankenhaus ankamen,  wurde ich für eine halbe Stunde ans CTG angeschlossen und gründlich untersucht.  Auch wenn die Wehen nicht sehr häufig und stark waren,  wollte nan mich dennoch da behalten,  da ja der Muttermund schon bei ca. 3 cm und sehr weich war. Also wurde mir erst einmal mein  Zimmer gezeigt, in dem sich schon eine Frau befand,  die bereits entbunden hatte. Sie hatte einigen Besuch da und irgendwie fühlte ich mich da etwas komisch,  denn meine Wehen wurden plötzlich relativ stark und ich hatte imner etwas den Anspruch,  mich vor diesen Menschen etwas zusammen zu reißen,  was aber dann gegen halb 4 definitiv nicht mehr möglich war.

Wehen alle 2- 3 Minuten, also wieder in den Kreißsaal. Hier wurde schnell klar, dass nun alles sehr schnell gehen würde, also wurde ich direkt wieder verkabelt und durfte auf der Liege platz nehmen. Da die Fruchtblase noch immer intakt war, wurde sie nun von der Hebamme geöffnet. Wie schon bei der Laus damals, war das Fruchtwasser wieder grün was bedeutet, dass das Baby im Bauch schon etwas im Stress war. Kurze Zeit später setzten auch schon heftigste Presswehen ein, diesmal war, ob der enormen Geburtsgeschwindigkeit, keine PDA mehr möglich und so erlebte ich eine ganz unverfälschte Geburt. Ich möchte nichts beschönigen, die Schmerzen waren aus der Hölle, ich glaube bisher hat man mich noch nie so fluchen gehört, aber trotzdem bin ich, im Nachhinein betrachtet froh, dass es so gekomnen war.

Um 16:06 Uhr erblickte unsere kleine Mara dann das Licht der Welt. Von einer Sekunde auf die Andere war der Schmerz verschwunden und da lag sie nun auf meinem Bauch und wir durften einander kennen lernen……..
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Bis zu dem Moment als bemerkt wurde, dass die Plazenta unvollständig war und eine immense Blutung einsetze. Ich spürte, wie es lief und lief. Plötzlich brach große Panik aus. Die Ärztin, die zwischenzeitlich mit uns allein im Kreißsaal war, brüllte sich am Telefon ein OP Team zusammen, sie tat mir richtig leid. Keiner weit und breit, nur sie, mein Mann, Mara und ich und unsagbar viel Blut. Irgendwann waren dann mal alle vollständig, mein Mann wurde mit Mara ins Nebenzimmer verfrachtet und man eröffnete mir, dass nun eine Ausschabung unter Vollnarkose gemacht werden musste. In mir drehte sich das große Gedankenkarusell. Was ist, wenn ich nicht mehr aufwache…..ich konnte mich nicht einmal von meinem Mann verabschieden…….! Dunkelheit……Stille!

Gott sei Dank ging alles gut. Irgendwann hielt ich unser kleines Lausebaby wieder in meinen Armen und konnte sie endlich anlegen. Eng an einander gekuschelt verbrachten wir nun noch einige Stunden im Kreißsaal, bis wir dann so gegen 21:30 Uhr auf unser Zimmer gebracht wurden.

Trotz des ziemlich turbulenten Starts geht es uns beiden heute, genau eine Woche später recht gut, Mara wächst und gedeiht, das Stillen klappt wieder erwarten erstaunlich gut, mein Körper läuft, trotz der 1, 5 Liter Blutverlust, zu Höchstformen auf und produziert Unmengen an Milch. Meine Hebamme ist rundum zufrieden, was mich natürlich von Tag zu Tag entspannter werden lässt.

In den nächsten Tagen lest ihr, wie es uns sonst so erging, von Babyblues, Hebammenbesuchen und großen Schwestern.

Im Übrigen danke ich euch allen noch einmal ganz ganz herzlich für eure Glückwünsche, euren Zuspruch und eure große Anteilnahme. Ich habe mich unglaublich über all eure Kommentare, Nachrichten und Geschenke gefreut. Ihr seid einfach die Besten und ich bin stolz, euch als Leser zu haben.

LG von Nicole

Heute

Hallo ihr Lieben,

der heutige Tag war rand voll gepackt mit Terminen rund um die Geburt des Lausebabys.

Zuerst kam am Morgen neine Hebamme zur Akupunktur. Während die Nadeln da so ihren Dienst taten, schauten wir gemeinsam eine Geburts-DVD an. Da ich bisher in dieser Richtung noch nicht viel gesehen habe, fand ich das schon sehr spannend und vor allem interessant, zieht man doch gerne Parallelen zu den eigenen Geburtserfahrungen.

Anschließend hatte ich dann einen Ternin zur Erstvorstellung vor der Geburt in der Klinik, in der auch schon die Laus auf die Welt gekommen ist. Es war irgendwie ein komisches, aber irgendwie auch vertrautes Gefühl wieder dort zu sein. Alte Erinnerungen, vermischt mir Aufregung vor der bevorstehenden Untersuchung, Achterbahn pur.
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Zuerst stand CTG auf dem Plan. Fast eine Stunde hing ich an den Geräten. Ständig laute Töne vom Gerät, ne
Hebamme die aufgeregt daran rum drückte puhhh. Das Lausebaby schien offenbar so aufgeregt zu sein, dass es durch seine Bewegungen ständig die Messergebnisse manipulierte. image
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Nun erfolgte noch eine gründliche Untersuchung mit Ultraschall und eine Besprechung der Befunde.
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Alles in allem war die Ärztin sehr zufrieden, wollte aber dennoch im Anschluss noch einmal ein CTG schreiben, da die Herztöne bei der ersten Messung etwas auffällig waren. Auch bei dieser Messung tanzte das Lausebaby wieder munter in meinem Bauch und das Gerät schlug wieder Alarm, doch diesmal schien alles ganz normal zu sein, also durfte ich gehen.

Daheim erwartete mich dann noch ein tolles Päckchen einer lieben Frau, die ich über Instagram kenne, die dem kleinen Tanzzwerg zwei paar entzückende Schühchen gehäkelt hatte, was für eine Freude ♥
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Sie passen sogar zufällig zu den Höschen, die Franzi und Ramona genäht haben *hach*
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Noch einmal ganz lieben Dank an euch 3 !

Nun bin ich aber ziemlich müde und werde heute früh schlafen gehen. Die Woche war schon sehr anstrengend.

Euch allen alles Gute.

Liebe Grüße von Nicole