Biokiste

Guten Abend 😉

Heute ist unsere erste Obst/Gemüse Biokiste für 2-3 Personen eingetroffen, mit folgendem Inhalt:

2 Paprika
3 Tomaten
2 Auberginen
1 Stange Lauch
1 Salat (Ich vermute Lollo Rosso)
4 Äpfel
1 Schale Himbeeren
1 Schale Brombeeren
Trauben

Preis: 20 €

image

Auf den ersten Blick war ich, muss ich ehrlich gestehen,  schon ein wenig enttäuscht. Irgendwie hatte ich mir da etwas mehr drunter vorgestellt. In diesem Fall sind aber die Beeren ansich der Grund, warum sonst so wenig in der Kiste ist. Sie sind in Bioqualität ansich schon sehr teuer, so dass man da schnell auf diesen Preis kommt.

Wenn wir bei diesem Anbieter bleiben, werden wir wohl zukünftig nur noch Gemüse nehmen, da kann man einfach besser Gerichte für die Woche planen.

Ich werde weiter berichten.

LG von Nicole

Elternstolz

Hallo ihr Lieben,

seit heute Morgen haben wir leider die Gewissheit,  dass sich unsere arme Laus eine Blasenentzündung eingefangen hat 🙁

Die letzten Tage wunderten wir uns schon, warum das Lausekind plötzlich so empfindlich wurde, wenn es um das Thema Windeln ging.  Ständig wollte sie eingecremt werden,  obwohl der Popo ganz offensichtlich nicht wund war. Immer saß die Pampi nicht richtig und wir sollten sie mehrmals am Tag und in der Nacht richten.  Hinzu kam ein komischer Geruch aus der Windel ab dem Moment, als wir zufällig eine neue Packung anbrachen. Wir dachten uns nicht viel dabei, da man ja öfter liest, dass die komisch riechen können………

Die letzte Nacht brachte dann aber überraschend die Wende. Nachdem wir fast die halbe Nacht wach waren,  weil das Lausekind so unruhig war, kam mein Mann urplötzlich auf die Idee mit der Blasenentzündung.  Dazu befragte ich dann auch gleich Onkel Google und mir war sofort klar, dass dies des Rätsels Lösung war.

Am Morgen packte ich dann die kleine Dame sofort auf ihr Töpfchen in der Hoffnung,  dass das Glück auf meiner Seite war und ich ein wenig Urin für eine Untersuchung gewinnen konnte. Leider mag die Laus noch nicht so richtig an das Töpfchenthema ran, so dass meine Hoffnungen recht gering waren……
Ich erklärte ihr, dass wir, wie vor einiger Zeit schon bei Kater Jacky,  ihr „Piesele“ zum Doktor bringen müssen damit er schauen kann, warum ihr der Popo so brennt. Das fand sie super spannend und machte bereitwillig mit.  Ich stellte ihr dazu noch nen Keks und nen Traubenzucker in Aussicht, Pädagogik hin oder her 🙂
Als lange lange nichts kommen wollte, probierte ich einen alten Ferienlagertrick: Ich hielt ein paar ihrer Finger in lauwarmes Wasser und siehe da…..es lief keine Minute später 🙂

Die Untersuchung beim Doc brachte uns dann am Ende Gewissheit und bescherte nun der Laus ein paar Tage Antibiotika. 

Ich bin so stolz auf meine kleine  Dame, dass sie das alles so super mit mir durchgestanden und mitgemacht hat. Ich denke sie hat ganz genau gespürt,  dass das alles ganz wichtig war und zeigt mir, dass sie mir voll und ganz vertraut ♥

Werde gaaaannz schnell wieder gesund mein ♥

Wenn die Seele krank ist – Warum ist Mama traurig?

Hallo ihr Lieben,

da ich im Beruf sehr viel mit Menschen zu tun habe, die eine Sucht- oder psychische Erkrankung haben kam mir die Idee, in den nächsten Wochen eine kleine Reihe zu diesen Themen zu starten.

Viele Kinder werden in Familien hinein geboren, in denen eben nicht alles so ist, wie im Bilderbuch, oft überschattet die Erkrankung eines- oder beider Elternteile die Familienidylle, da z. B. psychische Erkrankungen noch immer ein Tabuthema sind. Am liebsten verkriechen sich die betroffenen Personen in ihrer Wohnung, versuchen nach außen die Fassade zu wahren und die Kinder sind dadurch oft die Leidtragenden.

Meine Beiträge sollen Mut machen, eine Krankheit als solche anzuerkennen, sie zu akzeptieren und mit ihr leben zu lernen. Sie sollen aber auch anderen zeigen, dass man als Angehöriger, Nachbar oder sonstig betroffener nicht nur hilflos zusehen muss, sondern auch aktiv werden kann, indem man z. B. den Kindern auf kindgerechte Art und Weise erklärt, was denn gerade mit Mama oder Papa los ist.

Auch Menschen mit einer psychischen Erkrankung haben das Recht, weiter mit ihrer Familie zu leben und verstanden zu werden. Sie haben sich ihre Situation nicht ausgesucht und man hilft ihnen am Meisten mit ehrlichem Verständnis und der Bereitschaft, sich auf einen Kontakt einzulassen, bzw. Hilfe anzubieten, soweit möglich.

Ich bin schon sehr gespannt, wie die Beiträge bei euch ankommen werden und freue mich auf einen regen, fairen, gesitteten und interessanten Austausch!

LG von Nicole

Entspannt mit Kind in den Urlaub

Hallo ihr Lieben,

da ich in letzter Zeit öfter mal um Rat zu den unterschiedlichsten Themen gefragt wurde, starte ich heute meinen ersten Artikel zum Thema Reisen mit Kind.

Für viele Familien entwickelt sich so mancher Urlaub zum Albtraum. Was eigentlich als Entspannungs- und Erholungsurlaub gedacht war, endet oft im Chaos, Streit und Zerwürfnissen und wer hat Schuld? Natürlich die Kinder! STOP!!! Wenn ich so etwas höre oder lese, sträuben sich bei mir alle Nackenhaare und ich werde richtig böse, denn das ist einfach nicht wahr. Nicht die Kinder sind das Problem, sondern die Eltern, die sich nicht rechtzeitig informieren, denn jede noch so kleine Reise bedarf einiger Vorbereitungen, die sie dann für alle zu einem unvergesslich schönen Erlebnis machen sollen.

Eine gute Planung fängt schon bei der Wahl des Urlaubsziels an. Was nützt den Eltern das luxuriöseste 5 Sterne-Hotel, wenn sich der Nachwuchs da nicht wohl fühlt, wenn es dort keine tollen Angebote für Kinder gibt? Macht es wirklich Sinn, ein von überwiegend betagteren Leuten besuchtes Hotel zu buchen, wenn dort Kinder nicht willkommen sind? Muss es unbedingt sein, nur auf die Bedürfnisse der Erwachsenen einzugehen, deren Feiermöglichkeiten zu berücksichtigen und die Kinder müssen den ganzen Tag öde am Strand sitzen? Ich sage NEIN. Wer zufriedene Kinder haben möchte, der passt den Urlaub auf die Bedürfnisse des Nachwuchses an unter Berücksichtigung dessen, dass sich auch die Eltern mal ab und an eine kleine Auszeit gönnen können. Also von allem etwas, dann sind sowohl die Kinder, als auch die Eltern glücklich. Nicht nur Eltern, sondern auch die Kinder brauchen Urlaub.

Ist das perfekte Reiseziel gefunden und rückt die Fahrt in greifbare Nähe, sollte man sich Gedanken darüber machen, wie man die Kinder im Auto, Zug oder Flugzeug gut beschäftigt. Je mehr Abwechslung für die Kinder geboten ist, desto weniger streiten sie mit einander und schonen die durch Stress und Stau bedingten angespannten Nerven der Eltern. Kleine Ratespielchen mit einem Elternteil (Ich sehe was was du nicht siehst etc.), Hörspielkassetten, Bücher, gemeinsames Singen (im Auto), ab und an mal eine kleine Pause, sofern möglich, tragen schon viel dazu bei, die Stimmung hoch zu halten

Am Urlaubsziel angekommen, sollte man sich am ersten Tag als Familie zusammen setzen und einen kleinen Plan ausarbeiten wo vermerkt wird, was sich jeder unter diesem Urlaub vorstellt und was er gerne unternehmen möchte. Am Ende sollte jeder im Zeitplan dieser einen oder 2 Wochen so integriert sein, dass am Ende alle zufrieden sind. Jeder aus der Familie sollte dann aber auch mit Respekt und Wohlwollen an den Aktivitäten teilnehmen, die sich die anderen gewünscht haben 🙂 Am Abend stelle ich mir eine kleine Rückschau vor wo man mit der Familie noch einmal den Tag revue passieren lässt und vielleicht auch die Dinge äußert, die nicht so gut waren. Unausgesprochene Gefühle führen am Ende nämlich nur zu Unmut.

Neben den üblichen Reiseutensilien und den Unmengen an Kleidungsstücken sollte man für Kinder aber unbedingt an eine Reiseapotheke denken. Gerade im Urlaub sind viel Kids übermütig und überschätzen sich oft in ihren Taten, so dass in dieser Zeit recht viele Unfälle passieren. Zudem reagieren viele unserer kleinen Racker oft auf das Essen in fernen Ländern, Mücken oder Bienenstiche oder ihnen wird im Auto schlecht.

Dank der Unterstützung meiner Leser habe ich einmal eine Liste mit Medizin / Utensilien zusammengestellt, aus der sich jeder das für seine Bedürfnisse geeignetste herausziehen kann:

Reiseapotheke

Medizinprodukte
Diverse Verbände und Mullbinden
Kompressen
Pflaster in verschiedensten Ausführungen
Dreieckstuch
Fieberthermometer
Pinzette
Schere
Zeckenzange

Medizin (Habe hauptsächlich homöopathische Mittel ausgesucht)

Globuli

Aconitum: Plötzlich, heftig auftretende Beschwerden. Haut heiß und trocken. Folge von Schreck, Unfall, Schock. Das gerötete Gesicht wird beim Aufsitzen blass
Apis mellifica: Bienen-Wespenstich, Sonnenbrand,Haut heiß und berührungsempfindlich. Halzschmerzen mit blassroter Rachen und stechendem Schmerz
Arnica: Verletzung, Blutergüsse, Muskelkater, Prellung, Gefühl von Zerschlagenheit
Belladonna: Schmerzzustände mit pochenden Schmerz und wellenartigem Verlauf, hohes Fieber mit Schweiß. Fieberphantasien, Mittelohrentzündungen, Halsschmerzen, Sonnenstich, ROT
Calium carbon.: Bewährt bei Durchfall
Cantharis: Blasenentzündung, Verbrennungen mit Blasenbildung, Sonnenbrand
Cocculus: Reiseübelkeit, Schlaflosigkeit bei Zeitverschiebung auf Reisen, Schwindel. Folge von Schlafmangel
Ferrum phos.comp.: Mäßiges Fieber, Infekte die sich langsam entwickeln ohne wesendliche Beeinträchtigung. Ohrenschmerzen, Mittelohrentzündung, Nasenbluten
Ledum: Stichverletzungen, Bienen- Wespenstiche, Tierbisse, Zecken
Nux vomica: Magen- Darm- Beschwerden durch Stress, zuviel Essen, Nervosität und Genussgifte. Jetlag, Kater, Übelkeit gleich nach dem Essen
Natrium sulf.: Durchfall
Okoubaka: Lebensmittelunverträglichkeit, Durchfälle, Stabilisierung der Darmflora, nach Antibiotika

Am Besten in D6 oder D12 Potenzen kaufen. Lasst euch hierzu in einer gut sortierten Apotheke beraten, die evtl. schwerpunktmäßig homöopathische Mittel führt. Ich selbst bin keine Medizinerin und gebe lediglich die Tipps meiner Leser weiter, drum sind diese Angaben ohne Gewähr.

Sonstige Medizin

Fieberzäpfchen
Rescuesalbe, Tropfen und / oder Bonbons
Wund- und Heilsalbe
Combudoron Gel von Weleda (Ist gekühlt eine Wohltat bei Insektenstichen und Sonnenbrand)Bitte bedenkt, dass ein Urlaub für ein Kind eine mächtige Umstellung ist, der sonst so geordnete und gewohnte Tagesablauf ist völlig aus den Fugen geraten und das Kind muss sich erst einmal damit abfinden. Kinder legen viel Wert auf „Gewohnheit“ und werden deshalb eine Weile brauchen, um sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Nehmt es ihnen also nicht übel, wenn sie erst einmal nicht einschlafen können, überdreht und somit schwer zur Ruhe zu bringen sind. Seht alles einfach gelassen und entspannt, die kleinen Geschöpfe machen das nicht, um uns zu ärgern, das ist einfach ihre Art mit Veränderungen umzugehen.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen wundervollen Urlaub mit euren Zwergen, genießt ihn in vollen Zügen und freut euch, eure Kinder auch mal länger um euch zu haben!!!

LG von Nicole

P.S. Solltet ihr der Meinung sein, dass in meiner „Reiseapotheke“ noch etwas fehlt, so meldet euch gerne bei mir, ich nehme gerne noch Dinge mit auf, die ihr für wichtig erachtet!!!

Die richtige Schlafumgebung für Kleinkinder

Hallo ihr Lieben,

da die kleine Laus nun so langsam eine große junge Dame wird und aus vielen Dingen herauswächst, wie z. B. ihrem aktuellen Schlafsack dachte ich, ich berichte euch einmal, wie wir das die letzten Monate so gehandhabt haben- und handhaben werden.

Als „Neu-Eltern“ wird man ja in vielerlei Hinsicht oft ins kalte Wasser geworfen oder mit so vielen gut gemeinten Ratschlägen überhäuft, dass man am Ende oft nicht weiß, was nun richtig oder falsch ist. So war das auch bei uns. Zum Thema Babyschlaf hatten wir so viele Informationen bekommen, die uns z. T. einleuchteten, aber viele eben auch nicht. Wie warm muss das Zimmer sein, Decke / Kissen ja oder nein, Schlafsack? Wenn ja, wie dick? Wie lange? Warum überhaupt? Fragen über Fragen, die wir uns letztendlich versucht haben, selbst zu beantworten.

Für mich stand von vorne herein fest, dass ich mein Kind- entgegen der allgemein kursierenden Meinung, in eine „Hülle“ legen wollte. Ich stellte es mir grausam vor, mein frisch geborenes Baby in ein kahles Bettchen zu legen, dass weder Schleier, noch Nestchen oder sonst etwas hatte. Also wog ich die Risiken und den Nutzen ab, indem ich die ersten Tage einfach viel beobachtete, wie sich das Kleine Lausekind im Schlaf verhält etc. und beschloss für mich, sowohl einen Himmel, als auch ein Nestchen zu verwenden. Viele werden nun die Hände überm Kopf zusammen schlagen doch war ich mir in meiner Entscheidung so absolut sicher, dass mir die vielen anderen Meinungen nicht mehr interessierten. Ich finde es sehr wichtig, dass ein Kind in Geborgenheit schläft, die kann ein nacktes Bettchen einfach nicht bieten und wenn das Kind nicht im Elternbett schlafen möchte, dann bleibt eben nur die Alternative, das Bettchen so heimelig wie möglich zu gestalten.

Die ersten Wochen wurde die kleine Laus gepuckt, mit einer Wolldecke, da es so langsam auf den Herbst zuging und lag in ihrem Beistellbettchen direkt neben mir im relativ kühlen Schlafzimmer. Als sie mit ca. drei vier Monaten doch recht kräftig war und die Puckdecke von selbst entfernen konnte, hat sie statt dieser einen Schlafsack bekommen und darunter einen langärmeligen Body und Schlafanzug. Das Beistellbettchen war mit einem „Rundum-Nestchen“ ausgestattet und hatte einen Himmel aus Organzastoff. Da die Laus eine recht ruhige Schläferin war, machte ich mir da überhaupt keine Sorgen, denn sie drehte sich weder auf die Seite, noch konnte sie den Schleier zu sich herein ziehen. Ansonsten befand sich nichts im Bett. Weder Kuscheltiere, noch sonstige Tücher oder Schmusedecken, da die mir wesentlich gefährlicher erschienen wg. der Erstickungsgefahr. Nur ein Spucktuch unterm Kopf, gut befestigt, damit die Matratze ein wenig geschont war.Mit ca. 14 Monaten haben wir das Lausekind dann an ihr eigenes Zimmer und ihr neues, großes „Gitterbettchen“ gewöhnt, da ihr das Beistellbettchen einfach zu klein geworden ist, doch ansonsten haben wir nichts verändert. Weiterhin hatte sie einen Betthimmel, am Kopfende ein Nestchen und durfte in ihrem Schlafsack schlafen, den sie sehr gerne zu haben schien. Für die ersten Wochen habe ich ihr lediglich ein mit Dinkelspelzen gefülltes Stillkissen als Umrandung ans Kopfende gelegt, um sie in diesem großen Bettchen ein wenig zu begrenzen um ihr die Umstellung vom kleinen- auf das große Bett etwas angenehmer zu gestalten. Dieses Kissen lässt sich nämlich wunderbar formen, ist durch die luftige Füllung sehr atmungsaktiv, auch wenn das Kind einmal sein Näschen reinbohren sollte 🙂

Auch jetzt, wo es an der Zeit ist, sich über die weitere Schlafumgebung Gedanken zu machen, weil der Schlafsack so langsam aber sicher zu klein wird steht für mich fest, dass es weiterhin ein Schlafsack fürs Lausekind sein soll, da er mir momentan einfach noch am Besten erscheint. Wenn ich mich nicht täusche, dann habe ich neulich eine Empfehlung gelesen, dass man Kindern mindestens drei Jahre einen Schlafsack, anstatt einer Decke geben soll um die Gefahr auszuschließen, dass sich das Kind in der Decke verfängt und so ersticken könnte. Lediglich ein ganz flaches Kissen habe ich ihr ins Bettchen gelegt, damit sie nicht auf der ganz nackten Matratze liegen muss.Also habe ich mich vor einigen Tagen auf die Suche nach einem neuen Schlafsack gemacht und da gute Schlafsäcke ihren Preis haben, habe ich mich auf das Vergleichsportal meines Vertrauens begeben um nach den gewünschten Artikeln zu schauen. Somit bin ich sowohl beim Schlafsack, als auch beim Schlafanzug recht schnell fündig geworden und habe so der kleinen Laus binnen kurzer Zeit ein komplett neues Bettoutfit zu einem unschlagbaren Preis beschert 🙂Nun werde ich mal abwarten, wie es im Winter ausschaut. Wenn es heftig kalt werden sollte und der Schlafsack nicht ausreicht, dann werde ich das mit der Decke mal testen, ansonsten warte ich ab, wie lange die Laus in ihrem Kuschelsack zufrieden ist 🙂

Folgende Infos finde ich für frisch gebackene oder zukünftige Eltern wichtig:

-Das Kind viel beobachten, wie verhält es sich im Schlaf
-Wenn ein Nestchen verwendet wird dann darauf achten, dass es gut befestigt ist
-Betthimmel so anbringen, dass ihn das Kind nicht zu sich hereinziehen kann
-Keine Stofftiere oder Kuscheltücher mit ins Bett
-Schlafsack anstatt einer Decke verwenden
-Kein Kissen verwenden
-Temperaturen nie mehr als 17 bis 18 Grad im Schlafzimmer, lieber nen langärmeligen Body und dicken Schlafanzug anziehen wenn es kalt ist.
-Vor der Schlafenszeit ausgiebig lüften
-Rauchfreie Umgebung!!!
-Die Matratze am Morgen aufstellen um etwaigen Nässestau durch Atemluft und somit Schimmel zu vermeiden.

Nun wünsche ich auch euch und euren Zwergen einen angenehmen Schlaf und hoffe, dass den Frischlingen unter den Eltern hier einige Fragen beantwortet werden konnten!!!

LG von Nicole

Wenn Murphy vor der Türe steht

Hallo ihr Lieben,

seit heute haben wir alle Urlaub und ebenso auch einen ungebetenen Gast bei der kleinen Laus zu Besuch. Gestern Stand Murphy plötzlich vor der Türe und brachte uns so unangenehme Gastgeschenke wie Schnupfen und Husten mit und eine Laune,
vor der man am Liebsten davonlaufen möchte. Murphys Gesetzt kennt ihr ja mit Sicherheit alle, das ist der gemeine Kerl, der immer dann auftaucht, wenn man ihn überhaupt nicht gebrauchen kann.
Diesmal habe ich es ihm aber nicht so einfach gemacht, uns zur Verzweiflung zu bringen, denn ich habe vorgesorgt und mir ein paar kleine Helferlein besorgt, die die kleine Sommergrippe vertreiben und es mir einfacher machen sollen, dem armen Menschlein zu helfen.

So habe ich z. B. gleich begonnen, die Brustwickel mit Bienenwachsplatten anzuwenden, Thymian-Myrthe-Balsam auf die Brust zu reiben und die Nase mit Kochsalzlösung frei zu machen. Bisher habe ich damit recht gute Erfahrungen gemacht und konnte auch so die letzte Erkältung ganz gut in den Griff bekommen, doch ich habe nun noch einen Helfer an der Hand, der mir zumindest in den schwierigsten Momenten zur Seite steht, wenn gar nichts mehr geht.

Jeder von euch, der schon einmal ein krankes Kind gepflegt hat weiß, wie ungeliebt das Fiebermessen ist, so auch beim kleinen Lausekind. Da geraten sonst recht friedliche Abende mit einem fiebernden Kind oft mal etwas aus den Fugen, wenn es wieder Fiebermessen heißt und oft ist es dann so, dass sich das kranke Geschöpf dann so hinein steigert, dass das Fieber noch mehr in die Höhe steigt. So habe ich mir nun einen Plan ausgedacht, wie ich der armen Maus zu viel Leid erspare, aber dennoch ein wenig im Bilde bin, wie es um das Fieber steht. Ein- oder zwei mal am Tag messe ich, wie gehabt, mit dem normalen Fieberthermometer im Po und für evtl. Zwischenmessungen habe ich mir einen Ohrthermometer von tommee tippee zugelegt, der binnen weniger Sekunden die Temperatur ermittelt. Mir ist schon klar, dass ein Ohrthermometer nicht so genau ist, wie eine Messung im Hintern, doch als Richtwert kann man das für zwischendurch gut nehmen wenn man in etwa weiß, um wie viel Grad das Thermometer abweicht.So haben wir nun trotz des Umstandes, dass die arme Laus krank ist dennoch recht entspannte Tage und das ist mir viel Wert und trägt mit Sicherheit auch dazu bei, dass eine baldige Besserung in Sicht ist.

Euch allen wünsche ich einen schönen Sommer ohne Grippe!!!

LG von Nicole

Wickel und Co – Zeitgemäß oder Humbug?

Hallo ihr Lieben,

die letzten Wochen waren für uns als Familie nicht immer einfach, waren sie doch meist von unseren- oder den Krankheiten unserer Tochter geprägt. Man hört ja oft, dass das erste Kindergartenjahr immer das Heftigste ist, doch irgendwie glaubt man das erst, wenn man tatsächlich selbst davon betroffen ist. Früher, als die Mütter noch daheim bleiben konnten, ist das vielleicht garnicht sooo aufgefallen, doch seit es doch einige Mütter gibt, die eben arbeiten müssen, bekommt man nun doch öfter zu hören „Mönnnsch, dein Kind ist aber oft krank“ oder „Was hat es denn schon wieder?“

Wenn ich ehrlich bin, dann ist das schon ein ziemliches Spießrutenlaufen, ein Ausloten und Abwägen, ein Organisieren und Retten. Krankheiten kommen ganz plötzlich, über Nacht oder von einer Minute auf die Andere und wenn man dann nebenher noch verantwortungsvolle Aufgabenschwerpunkte in der Firma hat, dann gibt es bei mir so Tage, wo ich so ein klein wenig am Rad drehe, weil ich es allen recht machen möchte. Auf der einen Seite mein krankes Kind, bei dem ich jede Minute sein möchte, um es zu hegen und zu pflegen und auf der andren Seite mein AG, der momentan noch sehr tolerant damit umgeht.

Nachdem ich festgestellt hatte, dass alle Arzneien, die uns unser Kinderarzt empfohlen hat, nur bedingt geholfen haben und Husten und Schnupfen nur zwei Tage weg waren und dann noch heftiger wieder kamen, wir einen Abend im Krankenhaus verbracht- und uns auch dort nur kurzfristig geholfen werden konnte, habe ich beschlossen, auch einmal andere Wege zu gehen: Alte Hausmittel.

Also habe ich mich nun mit diversen Utensilien für Brustwickel gegen den Husten, Thymian-Myrte-Balsam zum Einreiben und Heilwolle eingedeckt und werde der nächsten Hustenwelle den Kampf ansagen.

Damit auch ihr ein wenig von meinen Erfahrungen profitieren könnt, werde ich euch von meinen Versuchen berichten und hierfür eine neue Kategorie ins Leben rufen, die da heißt: Gesundheit.

Ich hoffe, ich finde mit dieser neuen Serie guten Anklang und eine rege Beteiligung von euch. Gerne nehme ich auch eure Anregungen und Vorschläge mit auf oder berichte euch von Gesundheitsthemen, die euch interessieren.

LG von Nicole