Vorsorgeuntersuchungen und ihre Folgen. Lasst euch nicht so verunsichern, wie ich es tat.

Hallo ihr Lieben,

bald sind die ersten 3 Monate meiner dritten Schwangerschaft geschafft und sie waren lange nicht so unbeschwert, wie die meiner beiden Läuse. Vielmehr saß mir diesmal die Angst im Nacken.

Dies liegt mit Sicherheit zum Einen an den beiden sehr frühen Fehlgeburten und zum Anderen an der Inkompetenz und Sturheit meines Gynäkologen, mit welchem ich bei den Mädels eigentlich sehr gute Erfahrungen gemacht hatte (mal abgesehen von seinen Launen und seiner negativen Einstellung gegenüber Hebammen). Weiterlesen

Schmackhaftes und gesundes Büroessen

Hallo Ihr Lieben,

Büroessen war bisher für mich ein ziemlich ödes Thema. Irgendwie lief es am Ende immer darauf hinaus, dass ich mir etwas Obst und Gemüse zur Arbeit mitbrachte und/oder mir beim nahe gelegenen Bäcker eine Brezel o. ä. kaufte. Das ging schnell, langweilte aber auf Dauer und hatte zur Folge, dass ich mir die Dinge so nebenher einverleibte, ohne viel nachzudenken. Hauptsache satt.

Irgendwann einmal kam ich dann auf den Trichter, dass ich wenigstens mit Müsli etwas Abwechslung schaffen könnte und so bot sich die Idee, die ich einmal auf Instagram gesehen hatte, förmlich an und meine ersten Overnightoats entstanden. Weiterlesen

Zeiss – Betriebswirtschaft vor Menschlichkeit

Hallo ihr Lieben,

die Meisten von euch wissen ja nun schon, dass ich ein doch erheblich eingeschränktes Sehvermögen habe, damit aber bisher immer sehr gut zurecht gekommen bin. Familie, Kinder, Alltag, Berufsleben, alles kein Problem für mich. Ich habe sehr gut gelernt, mit meinem Handicap zu leben und habe daraus auch nie eine große Sache gemacht, weil ich einfach ganz normal behandelt werden wollte und durch die mir zur Verfügung gestellten Hilfsmittel immer sehr gut versorgt war..

Vor gut 6 – 8 Wochen aber passierte etwas, dass meine Zuversicht und meine recht gute Einstellung zu meiner Sehbehinderung gehörig ins Wanken geraten lies und womit ich im Leben nicht gerechnet hatte. Weiterlesen

Der Speck muss weg!

Hallo zusammen,

nun ist auch bei mir ein Punkt erreicht, wo ich mich selbst nicht mehr in meinem eigenen Körper wohl fühle. Vor ein paar Wochen hatte es ja schon meine Hausärztin angedeutet und jetzt habe es auch ich eingesehen, ich bin für meine Größe etwas zu dick :p

Was nach der Schwangerschaft mit der kleinen Laus so positiv aussah (ich passte relativ schnell wieder in einen Teil meiner alten Klamotten) endete leider nicht im Ursprungsgewicht, sondern die Tendenz ging mit den Monaten eher wieder in Richtung Schwangerschaftskilos. Dies lag aber nicht etwa daran, dass ich Probleme hatte, durch Hormone oder sonstiges Gedöns, die Kilos schmelzen zu lassen, nee, ich habe es mit dem Essen einfach maßlos übertrieben. Ein Eis hier, ne Packung Gummibärchen da, Kuchen, Burger etc. pp, sie schmeckten einfach zu gut, um darauf verzichten zu wollen.

Jetzt, da ich in fast keine meiner normalen Hosen mehr passe, muss ich etwas ändern, denn neu kaufen kommt für mich mal so überhaupt nicht in Frage. Ich bin einfach zu dick, Punkt!

Nach der Schwangerschaft mit der großen Laus hatte ich mit meinem Mann schon einmal damit begonnen, bewusster zu essen, mit weniger Kohlenhydraten und dabei hatten wir sehr sehr gute Erfolge erzielt. Beim Mann waren es ca. 10 Kilo, die recht schnell purzelten und bei mir ca. 5 oder 6 und daran wollen wir nun wieder anknüpfen. Wir Beide essen sehr gerne und hungern, oder NOcarb gehen mal gar nicht, drum haben wir diesen Weg gewählt. Essen ohne Reue und sogar mit Genuss, denn im Grunde genommen müssen wir auf nichts verzichten. Ab und an mal ein Stück Kuchen ist ja drin, auch mal ne Beilage, aber eben nicht jeden Tag. Dann noch die zahlreichen Naschereien weg gelassen und fertig ist die Laube 🙂

Gestern war Wiegetag, hier erfuhren wir die schonungslose Wahrheit.
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Bei meiner Größe von 1,72 m. ist das definitiv kein Idealgewicht mehr und ich strebe mal so ganz optimistisch die 65 Kilo an. Laut meinem BMI, den mir die liebe Hausärztin vorbetete, müsste ich sogar noch weniger haben, aber das is mir mal etwas zu mager. Bissi rund muss schon sein, finde ich!

Künftig wiegen wir immer samstags und ich werde euch über meine Fort-/ oder Rückschritte berichten.

Wie schauts bei euch aus, habt ihr DIE Methode gefunden, die eure Kilos purzeln lassen?

LG von Nicole

An meinen Zahnarzt

Lieber Zahnarzt,

vor vier Tagen war ich bei Ihnen für die alljährliche Vorsorgeuntersuchung und um einen Termin für eine professionelle Zahnreinigung auszumachen. Bei diesem Besuch erlebte ich etwas so unglaubliches,  dass ich Ihnen und auch meinen Lesern diese an ein Wunder grenzende Begebenheit gerne niederschreiben möchte.

Sollte hier ein bekanntes Fernsehteam mitlesen: Gegen eine Gebühr in Form eines leckeren Essens könnte ich evtl. für ein kleines Interview zur Verfügung stehen,  denn wann haben sie schonmal jemanden mit übersinnlichen Selbstheilungskräften vor der Kamera?!

Aber lassen Sie mich von vorne erzählen: Ich betrete also, wie oben bereits erwähnt,  Ihre Praxis.  Mein Magen hing zwischen Kniekehle und Wade denn ich wusste vom letzten Besuch,  dass da noch ein Loch  auf mich wartete, dass wir damals aus Kostengründen hinten  angestellt hatten. Heute sollte es dann wohl so sein, also schwang ich mich todesmutig auf den Behandlungsstuhl und wartete mit schweißnassen Händen auf Ihr Erscheinen.

Zuerst das übliche Vorgeplänkel, Baby betüddeln, ein paar Floskeln hin und her,  dann ging es ans Eingemachte und Sie forderten mich auf, den Mund zu öffnen……..Nachdem Sie alle Zähne eifrig angepustet hatten wartete ich auf das vernichtende Urteil: Es ist alles in Ordnung,  sie sollten nur unbedingt mal wieder eine Zahnreinigung machen lassen, ähhhhhh aja und Löcher habe ich keine?  Nein,  alles bestens….

Ich habe KEIN Loch,  wie ist das möglich? Habe ich mich in diesen knapp 19 Monaten,  die ich nun nicht mehr bei Ihnen war,  tatsächlich selbst geheilt?!

Nun aber mal Butter bei die Fische lieber Zahnfeeherich. Wenn Sie mich schon verscheissern wollen,  dann machen Sie sich in Zukunft bitte ne Aktennotiz, denn ihr Gedächtnis war auch schonmal besser. Ihnen werde ich garantiert nach diesem Brief meine Zähne nicht mehr zeigen 😀

Ihre Ex Patientin

An meine Krankenkasse

Liebe Krankenkasse,

heute war ich mit meiner Tochter bein Kinderarzt für die erste Impfung gegen Rotaviren. Ich habe mir zuvor lange Zeit überlegt, ob ich überhaupt impfen lassen soll, oder nicht,  denn eigentlich stehe ich der ganzen Impferei ja eher skeptisch gegenüber,  doch einige Erfahrungsberichte von Müttern,  die solch eine Infektion mit ihrem Kleinkind mitgemacht haben, haben mich letztendlich dann doch dazu bewogen…

Jetzt stehe ich also beim Kinderarzt,  da drückt mir die nette Dame ein Rezept in die Hand und meint, ich solle mal eben schnell in die Apotheke,  den Impfstoff besorgen und die knapp 70 € dort bezahlen,  meine Krankenkasse würde das erst hinterher erstatten…..ähhhh wat bitte? Ich soll den Impfstoff kaufen und dann hinterher mit euch abrechnen,  was soll denn bitte der Kappes? Warum werde ich da bitte als Patient dazwischen geschaltet,  wo ihr doch sowieso immer die Abrechnung vom Arzt  bekommt?  Jetzt muss ich mir die Zeit nehmen nen Antrag zu schreiben,  das Geld vorstrecken (für beide Dosen immerhin dann 140 €uronen + 20 € Impfgebühr) und ihr dürft zusätzliche Post bearbeiten,  geht’s noch?! Von sowas bekomm ich echt Fußpilz und die Behandlung dürft ihr dann auch übernehmen.  Schafft diesen Mist gefälligst ab, andere Kassen stellen sich auch nicht so dämlich an!

Mit nicht mehr ganz so freundlichen Grüßen

N. Kilgus

Alles Schnuller oder was?

Hallo ihr Lieben,

ich war ja bisher immer ein Gegner von Schnullern, war sooo stolz darauf,  dass die große Laus nie einen wollte,  doch mittlerweile muss ich wohl meine Meinung revidieren. 

Lange habe ich mir darüber Gedanken gemacht, ob ich meinen Kindern einmal einen Nucki anbieten soll, oder nicht.  Als die Laus dann so gar kein Interesse zeigte,  hatte sich das Thema  erledigt.  Womit ich aber nicht rechnete war, dass meine kleine Lady eine andere Vorliebe entwickelte.  Zuerst saugte die Dame an den Fingern wenn sie zeigen wollte, dass sie Hunger hatte, dann wanderte immer öfter der Daumen in den Mund, was wir anfangs noch ganz goldig fanden,  doch mittlerweile sehen wir das etwas anders.

Als die große Laus so um die 2 Jahre alt war und wir so langsam damit anfangen wollten, den Daumen abzugewöhnen merkten wir schnell,  dass das eine schier unmögliche Aufgabe war, denn die Schnullerfee nimmt zwar Nuckis mit, aber leider keine Daumen. 

So probierten wir einiges aus, doch leider ohne Erfolg, bis heute.

In den letzten Tagen konnte ich nun beobachten,  dass auch die Babylaus genau die selben Vorlieben entwickelt,  genau wie ihre große Schwester und so stelle ich mir erneut die Frage,  was tun? Immerhin ist eine durch das lange Daumenlutschen verursachte Fehlstellung der Zähne nicht zu verachten.

Mittlerweile bin ich an dem Punkt angelangt,  den Schnuller ins Spiel zu bringen,  denn für ein Schnuffeltuch ist sie einfach noch zu klein

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Wie war das bei euch?  Konntet ihr den Daumen abgewöhnen und wenn ja, wie? Oder gabs bei euch den Nucki oder ein Schnuffeltuch?

Freue mich über eure Antworten!

LG von Nicole

Stillen

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch gerne mal ein wenig zum Thema Stillen erzählen, da ich ja durch die Babylaus nun schon das zweite Kind auf diese Weise ernähre und somit schon so einige Erfahrungen sammeln konnte.

Gleich mal vorweg: Ich möchte hier niemanden missionieren. Jeder sollte das tun,  was er für richtig hält.  Ich möchte niemanden verurteilen,  nur weil er nicht stillt oder anderer Meinung ist,  null und überhaupt nicht denn seit ich stille weiß ich,  dass das ab und an ziemlich nervenaufreibend,  ja sogar anstrengend sein kann.

Als ich mit der großen Laus schwanger war stand für mich von vorne herein fest,  dass ich sie stillen werde, so  es denn funktioniert.  Überall hörte man,  dass Muttermilch das  Beste ist fürs Kind und so wollte ich natürlich eine gute Mutter sein und meinem Kind genau das geben.

Der erste Start war schmerzhaft, sehhhhr schmerzhaft, denn im Krankenhaus zeigte man mir das richtige Anlegen leider nicht, also wurstelte ich mich irgendwie so durch, bis ich dann zuhause war und meine Nachsorge-Hebamme darauf schaute. Sie zeigte mir zwar wie es funktioniert, doch deshalb klappte es noch lange nicht. Es brannte höllisch, doch biss ich tapfer die Zähne zusamnen und ließ mir nichts anmerken…völlig dämlich, denn dafür sind die Hebammen ja da, aber so war ich halt, nur nicht die Blöße geben…*g*

Mit der Zeit gewöhnte sich meine Brust daran und die Schmerzen ließen nach. Die Milch floss in Strömen, so dass ich irgendwann nicht mehr wusste wohin damit. Alles war ständig nass. Sowohl das Bett, als auch meine Shirts. Ich sag euch, das kann verdammt peinlich sein. Da klingelt es plötzlich an der Türe, man unterhält sich nett, denkt nebenbei ans Baby, ihr wisst was ich sagen will…Nunja, auch das hatte ich irgendwann mal im Griff, doch mit einer Notwendigkeit konnte ich mich null und nicht anfreunden, das Stillen in der Öffentlichkeit. Ich weiß, dass es etwas ganz natürliches ist, doch war das einfach nicht mein Ding. Also musste ich nun all meine Aktivitäten nach dem Stillrhythmus planen und kam so recht oft in Stress, was sich dann wiederum aufs Kind auswirkte. So stellte ich mir eine harmonische Stillbeziehung definitiv nicht vor, doch wenn es das Beste ist….

Nun stille ich schon das zweite Kind, doch ganz so turbulent wie bei der großen Laus ist es Gott sei Dank nicht mehr. Zwar ist auch diesmal wieder alles nass, habe ich nen Horror davor, dass die Lausedame plötzlich mitten im Menschenchaos Hunger bekommt, doch gehe ich mittlerweile viel souveräner damit um und weiß mir zu helfen.

Ich genieße auf alle Fälle diese besondere Nähe zu meinem kleinen Herzchen, denn diese wird wohl so nie wieder kommen.

An alle werdenden Mütter unter euch: Habt keine Angst davor und probiert es einfach aus. Auch wenn es evtl. Startschwierigkeiten geben sollte, gebt nicht auf. Muttermilch ist so wichtig fürs Kind! Lasst euch aber auf keinen Fall von irgend wem ein schlechtes Gewissen einreden, wenn ihr euch dagegen entscheidet. Stillen muss für beide Seiten passen, sonst wird es zur Qual.

Ich habe mich mittlerweile gut damit arrangiert und würde auch ein weiteres Kind auf alle Fälle stillen wollen.

LG von Nicole