Genäht – Oder wie ich Gefallen an Kleidern fand

Ich habe es endlich wieder getan. Ich habe genäht. Für mich!

Hallo ihr Lieben,

Mein monatelanges Nähtief ist endlich überwunden. Ich kann es selbst kaum glauben. Die in den letzten Wochen entstandenen Shirts für die Kinder sind nämlich keiner Nählust geschuldet, sondern eher der Notwendigkeit. Die Mädchen wachsen einfach zu schnell 🙂

Und plötzlich kam die Wende

Irgendwann Anfang Februar entdeckte ich dann im Snaplymagazin einen Artikel über ein Damenkleid und ich wusste sofort, dass ich das nähen werde

. Der Stoff war schnell bestellt und ich fieberte der nächsten Nähzeit entgegen. Gott sei Dank klebte mir der Gatte das gedruckte Schnittmuster zusammen und zeichnete die Nahtzugabe ein, sonst hätte ich das Projekt sicher schnell wieder auf Eis gelegt, denn das ist ganz schön anstrengend, alles genau zu kleben.

Dann war es endlich soweit

Die Zeit war reif und es ging los. Keinen Tag brauchte ich für den Zuschnitt und das Nähen. Es flutschte fast von ganz allein, sogar das Anbringen der Ösen klappte nach kurzen Vorübungen ziemlich gut und so konnte ich am Abend mein neues Kleid zur Probe tragen. Es passte wie angegossen und ich war so happy, dass ich gleich Stoffnachschub ordern musste.

Zwei Kleider in einer Woche

Was für eine Bilanz. Innerhalb nur einer Woche entstanden also 2 Kleider für mich. Beide mit dem selben Schnitt, aber dennoch unterschiedlich, denn ich hatte ein wenig mit verschiedenen Materialien experimentiert. U. a. vernähte ich zum ersten mal Snappap. Eine großartige Erfindung! Ich befürchte, dass ich demnächst noch andere Farben davon brauche.

Natürlich möchte ich euch die Kleider nicht vorenthalten und so durfte sich mein Mann, zu seinem Leidwesen, als Fotograf versuchen, was er sehr gut hinbekommen hat, finde ich!

Ich denke fast, dass dies nicht die einzigen Kleider bleiben werden doch ich fürchte, dann muss ich mir irgendwann einen Sponsor suchen, oder andere Stoffe verkaufen -)

Liebe Grüße und bis bald,

Nicole

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