Mein neues altes Nähzimmer

Hallo ihr Lieben,

ganz still und leise melde ich mich wieder zurück, ohne viel Aufsehen und Tamtam.
Lange war ich nun weg und das war auch gut so. Ich hatte sehr viel Zeit für andere Dinge und musste mich auch nicht dem täglichen Druck aussetzen, etwas posten zu müssen.

Die letzen Monate ist nicht wirklich viel aufregendes passiert, zumindest nichts wissenswertes für euch. Wir haben unser Leben weiter gelebt, hatten Höhen und Tiefen, Freude und Schmerz. Das ganz normale Leben eben

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Und was hat das mit dem Nähzimmer zu tun?

Mit dem Nähzimmer hat das natürlich nichts zu tun, doch wollte ich nicht einfach so starten mit neuen Dingen, ohne euch vorher mal kurz hallo gesagt zu haben.

Und wie geht es jetzt weiter?

wie es genau weiter geht, kann ich euch zum heutigen Zeitpunkt eigentlich noch nicht wirklich sagen. Ich wollte die Bloggerei einfach wieder starten und mal schauen, wie sich das anfühlt. Wenn gut, dann gut, wenn nicht, dann ist der Rechner auch schnell wieder aus gemacht 🙂

Also mache ich jetzt einfach mal nen Anfang und erzähle euch von der Umgestaltung meines Nähkämmerleins, dass von der Idee bis zur Realisierung in unter einer Woche fertig wurde. Dem Mann sei Dank.

Ihr kennt mich ja mittlerweile recht gut und ihr wisst, dass ich immer mal wieder komische und ganz spontane Einfälle habe. So auch diesmal. Ich konnte den Krust und die Unordnung in meinem Nähzimmer einfach nicht mehr sehen und spielte im Kopf mehrere Lösungen des Problems durch. Ein plan war schnell gemacht. Diesen musste ich dann aber noch dem Hauptdarsteller meines Vorhabens verklickern, der, wie erwartet, ein wenig die Hände über dem Kopf zusammen schlug. Mit Holz arbeiten, gehört jetzt nicht zu den favorisierten Freizeitbeschäftigungen meines Mannes, IKEA Möbel einkaufen hingegen schon eher. Es half kein Jammern und kein Klagen. Mein Entschluss war gefasst und so biss mein Gemahl tapfer die Zähne zusammen und stellte sich der Herausforderung. Einen Vorteil hatte das Ganze immerhin für ihn: Mein Gedöns würde dann nicht mehr in seinem Reich stehen und ich hätte endlich genug Platz, all meine Nähmaschinen auf dem Tisch stehen zu lassen, ohne ständig umbauen zu müssen.

Samstag letzte Woche war es dann soweit. Nachdem der Gemahl zuvor mehrere Tage stundenweise in seiner Werkstatt verbracht hatte, konnte das Herzstück meines Räumchens montiert werden. Die Arbeitsplatte.Nach und nach wurden alle Stücke zusammen gesetzt und ergaben dann am Ende ein großartiges Ganzes.

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Ich bin richtig glücklich mit meinem neuen Reich und meinem Mann unendlich dankbar, dass er meine Flausen immer wieder unterstützt. Ich weiß, so ganz einfach ist es nicht immer mit mir, vor allem wenn alles am Besten immer gestern fertig sein muss, aber ich kann da irgendwie nicht an mich halten 🙂

Nun aber genug Geschreibsel für den entsten Beitrag. Ich freue mich auf ein spannendes Bloggerjahr mit euch und bin gespannt, was ihr zu meiner „Werkstatt“ sagt.

Liebste Grüße von Nicole